Online trainieren
Shownotes
Wie gelingt es, Menschen auch online wirklich ins Lernen zu bringen? Genau darum geht es in dieser Folge.
Wir sprechen darüber, warum Online-Formate schnell ins »Zuguck-Theater« kippen können – und was Du dagegen tun kannst. Dazu gehören klare Ansprache, kurze Interaktionen, Breakout-Räume, Chat, Emojis und bewusste Check-ins. Oft sind es gerade die kleinen Dinge, die dafür sorgen, dass Menschen wirklich beteiligt bleiben.
Ein weiterer Punkt: Technik darf unterstützen, aber nicht dominieren. Wir schauen darauf, warum weniger manchmal mehr ist, wie Du Nähe auch online entstehen lassen kannst und weshalb die eigene Energie als Trainer:in eine besondere Rolle spielt.
Außerdem geht es um Pausen, Fokus, Gruppengröße und die Gestaltung von Lernmomenten, die nicht nur effizient, sondern auch menschlich sind.
Denn am Ende zählt nicht, wie viele Tools Du beherrschst. Entscheidend ist, ob es Dir gelingt, Menschen ins Lernen, Ausprobieren und Reflektieren zu bringen.
Na dann los, hör direkt rein!
Inspirierende Minuten wünschen Dir Sabine und Jürgen
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Redaktion und Produktion: Sabine Venske-Heß und Jürgen Schulze-Seeger Musik, Sprecher, technische Unterstützung: Felix Müller, hejfelix.com Fotos: Uwe Klössing, personalbrandingcompany.de
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Ergänzendes Material
Weiterführende Links und Ressourcen zum Thema: »80 Spiele für Live-Online-Trainings« | Verlag ManagerSeminare | https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1059530504
Episodenbeschreibungen und Kapitel sind KI-generiert.
Transkript anzeigen
00:00:03: Was gut ist, wenn ich jetzt zu Beginn ganz ehrlich bin.
00:00:06: Leg mal schon mal deinen Cursor über den Emoji-Bereich.
00:00:08: Braucht
00:00:09: man den Trainer eigentlich live dabei oder kann man nicht einfach einen Clip schicken?
00:00:14: Die
00:00:14: Fähigkeiten, die KI uns wiederum mit rein schmeißt...
00:00:19: Also eben nicht lange labern sondern viel fragen stellt, viel zuhören!
00:00:25: Learn, unlearn,
00:00:27: repeat
00:00:29: der Podcast für alle, die das lernen leichter Und das Verlernen schneller machen wollen.
00:00:35: Mit Sabine Fenske-Hess und Jürgen Schölze-Sega.
00:00:41: Hallo, Jürgän!
00:00:44: Hey, Sabine
00:00:45: Ich habe heute ein Thema bei dem ich gerade nochmal kontrolliert habe ob wir es tatsächlich noch nie gemacht haben.
00:00:51: Auch dass
00:00:51: ein Thema ist
00:00:52: Ja, nee, ob es eins ist was wir wirklich noch nicht gemacht haben Wir haben's wirklich noch Nicht gemacht.
00:00:57: Ich möchte heute mit dir über den Unterschied im Training online und in Präsenz sprechen.
00:01:07: Das
00:01:08: wird kurz.
00:01:09: Nein,
00:01:11: dafür bin ich überzeugt das es nicht wird.
00:01:14: Es ist so naheliegend darüber zu reden.
00:01:15: deswegen war ich überrascht dass wir tatsächlich noch keine konkrete Folge dazu gemacht haben.
00:01:19: Wir haben immer
00:01:21: wieder einzelne Aspekte davon gesprochen
00:01:23: und machen hier
00:01:25: eine Best-of oder Zusammenfassung?
00:01:28: Ja mehr oder weniger.
00:01:29: vielleicht kommen wir auch auf weitere Aspechte weil der also im Rahmen der gesamten Lernpfade, die wir bauen und wir haben gerade in den letzten Folgen immer wieder viel über das verfügbare Wissen geredet.
00:01:46: Die Fähigkeiten, die KI uns jetzt wiederum mit reinschmeißt im Sinne von schnell auch Dinge zusammen fassen Informationen generieren Recherchen super reduzieren in der Zeit und nun und Ich glaube, dass sich damit Online-Training auch noch mal stark verändert.
00:02:06: Weil bisher auch viele der Online-Trainings für Vermittlung von Wissen genutzt worden sind und gleichzeitig finde ich es immer wieder beeindruckend, Kniffe sind, die wiederum den Unterschied machen sowohl auf der trainierenden Seite als auch auf der Seite derer, die teilnehmen.
00:02:27: Also was es wirklich wirklich braucht und ich würde heute den Fokus gerne und jetzt den Scheinwerfer sozusagen genau nochmal auf diese Unterschiede richten wollen Was ist beim online Training tatsächlich ein Hebel?
00:02:39: Denes braucht denen wir vielleicht im Präsenztraining noch nicht so angeguckt haben.
00:02:45: Und wenn du als erstes diese Frage jetzt hörst, was ist für dich das Entscheidende oder eine der entscheidenden Dinge?
00:02:54: Wenn du an Online-Training durchführst.
00:02:57: Gehen wir erstmal da rein, Konzeption gucken wir uns auch noch an.
00:03:00: aber wenn du es durchführst worauf du noch anders noch mehr achtest.
00:03:11: Also ich will... Ich weiß nicht, was gut ist wenn ich jetzt zu Beginn ganz ehrlich bin.
00:03:16: Ja auf jeden Fall.
00:03:17: Wenn
00:03:17: ich die Wahl habe zwischen Präsenz und Online ist meine Wahl klar.
00:03:21: Aber das liegt an meinem persönlichen Trainerprofil also sowohl was die Inhalte machen als auch wie ich arbeite und was mir dabei wichtig ist.
00:03:30: Genau du würdest immer online trainieren wollen uns vermöglich ohne Video
00:03:38: Immer Präsenz, immer Präsens ja.
00:03:40: Immer direkt am Menschen mit den Menschen und so weiter.
00:03:44: aber wir haben schon öfter darüber gesprochen dass es Formate gibt wo wir vor allem schätzen das der Aufwand sich zu treffen so gering ist und wir das nutzen.
00:03:56: das sind in meinem Fall die tatsächlich die Refresher oder Nachbereitungstreffen wo's wirklich nur um die Cases der Teilnehmenden geht additive Impulse, aber keine Wissensvermittlung.
00:04:11: Dennoch machen wir, der Trainerin da draußen ganz viele auch wissens vermittelende Trainings und dann muss man eigentlich ja immer die Frage stellen.
00:04:20: Ich komme gleich zu der Antwort auf deine Frage, aber um es dann eigentlich immer die Fragen stellen braucht man den Trainer eigentlich live dabei oder kann man nicht einfach einen Clip schicken?
00:04:33: Und das Live Führt immer schon mal zu ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, weil der könnte ja urplötzlich irgendwas Komisches sagen oder eben auch eine Frage stellen.
00:04:43: und deswegen wenn ich online mache achte ich sehr darauf dass das die Interaktivität im Vordergrund steht.
00:04:51: Also nicht lange labern sondern viel Fragen stellt viel Zuhören.
00:04:54: die teilnehmenden in breakout sessions selbst Dinge miteinander auskassbern können das dann wiederum den anderen vorstellen.
00:05:00: also ansonsten macht für mich online keinen Sinn weil dann könnte man auch einen Clip schicken.
00:05:06: Ja, ich verstehe total was du meinst.
00:05:07: Ich würde auch gerne weg von den Gedankenwissensvermittlung über online sondern trainieren über online üben über online also genau das wo wir auch sagen dass wird auch zukünftig KI hin oder her Teil unserer Aufgabe bleiben weil es eben die Betreuung von Anwendungen die Betreuerung von Lernen darstellt.
00:05:31: Und gerade wo du sagst, du machst viel Interaktives.
00:05:36: Ich empfinde ja den Energieeinsatz, den es braucht um dieselbe Präsenz zu transportieren online im Vergleich zu dem Präsempräsenz.
00:05:49: Also ich bin im Raum.
00:05:51: Braucht es irgendwie so eine andere Grundenergie?
00:05:55: Teilt sie diesen Eindruck
00:05:57: auf jeden Fall Auf jeden Fall.
00:05:59: Und wir können uns bei Influencer eine Menge abschauen darin, was man alles tun kann.
00:06:03: Die sind meistens geschnitten, aber das man tun kann um von diesem statischen... wenig unterhaltsam auftritten wegzukommen.
00:06:13: und ich will jetzt nochmal ganz banales Beispiel nennen, wenn man sich die ganzen großen Influencer anschaut.
00:06:18: Die können unglaublich gut mit Nähe- und Distanz zur Kamera arbeiten oder auch mal einen Umschalten auf einer Side Camera oder... Und wenn man jetzt nicht da drei Kameras hat und am besten noch ein Techniker der das auch steuert Reicht es manchmal schon, dass man einfach mal mit dem Gesicht nahe an so eine Kamera rangeht und eine Frage dadurch auf eine intensivere Art und Weise stellt?
00:06:41: Jetzt nur als Illustration dessen.
00:06:44: Dass man definitiv mehr Energie aufbringen muss um Menschen zu erreichen Mit all den Hypotheken die noch damit verbunden sind.
00:06:53: Wir sehen selten den ganzen Körpers, wir haben ein Ganz-Körper-Studio Wir sehen viele Dinge verzögert.
00:07:02: Das wir sehen ist schon mal absolute Voraussetzung, weil nach wie vor gerade in größeren Großgruppenveranstaltungen immer noch viele Teilnehmende ausgründen.
00:07:13: Die Kamera nicht anhaben und dann kannst du appellieren und sagen und dann gibt es immer irgendeinen Grund ja geht gerade nicht.
00:07:21: Keine Ahnung was.
00:07:21: ich habe einen Ausschlag im Gesicht.
00:07:24: Ich
00:07:25: weiß ja wirklich Gründe sein können, was immer auch eine Rolle spielt und das natürlich auch für die Trainieren dann immer wieder in der große Hürde darstellt wenn sie das nicht sehen?
00:07:34: Was auch ein Teil von Kultur teilweise ist gerade wenn ich als interne Trainerin online arbeite, dann ist die Frage ist es generell im Unternehmen etwas wo immer wieder darauf hingewiesen wird bitte macht eure Kameras an oder ist das etwas was einfach geduldet wird?
00:07:50: Auch hier finde ich den Unterschied so wichtig zwischen der One-Way-Kommunikationstendenz im Sinne von fünfzig Teilen nehmende Plus.
00:07:58: Wo klar ist, da ist Interaktivität zwar über einen Chat mit einem weiteren Menschen, der diesen Chat dann anschaut und zusammenfasst was ist da jetzt gesagt worden?
00:08:07: oder mal die eine oder andere wirklich besondere Frage rausgreift und die moderierend reinwirft.
00:08:13: Mir geht es wirklich mehr um den Blick auf Die kleineren Gruppen, also auch das sehr ein Thema.
00:08:18: Wie viele Menschen lasse ich
00:08:20: zu
00:08:21: in einer solchen Online-Konstellation?
00:08:23: Wenn ich sage wir wollen hier trainieren für den Refresher ist es ja oft ganz klar die Gruppe die eben auch im Präsenztraining war.
00:08:30: Das können dann auch mal ein paar mehr sein.
00:08:32: Ansonsten ist für mich immer noch diese Zahl Wir haben neuen Kacheln auf dem Video-Schirm, das heißt wir sind acht Teilnehmende plus eine trainierende Person.
00:08:42: Immer noch cool weil ich gucke in Gesichter und greife auf was ich sehe.
00:08:47: Ich greife auch du guckst gerade grübelnd oder bei dir habe ich den Eindruck da passiert grad noch etwas erzählen mal?
00:08:53: Was geht dir durch den Kopf wenn ich eine Frage gestellt habe und sie nicht direkt an einer Person weiterläte was ja auch immer ein ganz wichtiges Thema ist.
00:09:01: Das ist ne ganz andere Nummer ob ich innerhalb der der Präsenztrainingsfragestelle und jemanden direkt angucke oder ob ich hier auf einem Bildschirm gucke, wo niemand merkt wen ich gerade anschaue.
00:09:12: Das heißt die Wahrscheinlichkeit dass sich sehr viel, ich sag mal direkter bin online ohne eine ekelhafte Haltung damit einzunehmen sondern einfach nur entschieden nach.
00:09:23: Du
00:09:23: sagst viel häufiger, sprichst du die Namen aus von Einzelnen?
00:09:27: Also wirklich also teilweise so verfasst ein bisschen schizofrien schon.
00:09:31: wenn du normalerweise in den Präsentstraining eine Frage Stellt es wie, wer von euch hat das schon mal erlebt?
00:09:35: Genau.
00:09:36: Die selbe Frage kannst du online stellen und es dauert ewig bis jemand antwortet!
00:09:43: Das hat mit vielerlei Dingen zu tun egal was.
00:09:46: aber es macht einen Riesenunterschied wenn man sagt Wer von euch Dirk hat sowas schon mal erlebt?
00:09:50: Und dieses Dirk dazwischen macht überhaupt keine Sinn.
00:09:54: Aber Dirk könnte jetzt schon mal ein bisschen aktivierter sein oder
00:09:59: ich sage eben
00:09:59: vorher... Ja, das klingt da manchmal sogar so gleich.
00:10:03: Dieses wer von euch Dirk hat sowas schon einmal erlebt Melanie.
00:10:07: Also dass man mehr mit diesen Namen arbeitet weil man sieht das sonst also kann man sonst wie in die Kamera gucken und sieht sonst ja nicht wen guckt er jetzt gerade an sondern er guckt ja immer alle an
00:10:18: der Trainer
00:10:18: oder die Trainer.
00:10:19: Das ist auch gar nicht ein Beispiel.
00:10:21: Ja, und da eben auch wenn ich es dann wirklich mal nicht mache dass sich den Namenaussprecher auf einen Zucken reagieren und sagen bei der habe ich den Anruck rein.
00:10:30: Und dann redet René auch.
00:10:32: Entweder sagt er, nee habe ich noch nicht erlebt oder er sagt er hat es erlebt und ich arbeite natürlich... Das sind alles schon fast so Standard Sachen und gleichzeitig glaube ich naja für uns ist das schon so normal aber ich weiß gar nicht ob's so normal ist auch mit Emojis zu arbeiten von vornherein zu sagen leg mal schon mal deinen Cursor über den Emoji-Bereich mach dir den schon mal auf!
00:10:51: Ich brauche gleich entweder Daumen hoch daumen runter wer hat's schon mal erlebt?
00:10:54: So zack und dann hab' ich da Menschen die ich direkt ansprechen kann.
00:10:59: All das sind Kleinigkeiten, die eben auch methodische Unterschiede machen.
00:11:03: Also wir haben einmal diesen Präsenzunterschied, dass ich selber in eine andere Energie gehe und gleichzeitig haben wir andere Methoden, die wir verwenden.
00:11:12: Ich weiß bei dir – das kommt ja auch aus der Gamerwelt!
00:11:14: Ich höre dich immer wieder, mach mal bloß ein
00:11:17: Chat!
00:11:22: Und ich bin so hilfreich.
00:11:23: Das ist auch was, wo ich sage, das geht auch bei Vorträgen bei fünfzig Leuten wirklich zu sagen mach mal ein Chat auf, mach mal einen Plus rein oder einen Minus rein und ich kann einfach mit einem Scanner-Blick sozusagen erfassen kommt da jetzt eher eine Zustimmung, eher eine Ablehnung und habe schon wieder ne gewisse Interaktivität.
00:11:42: Und gleichzeitig hast du auch schon den Beugart rum angesprochen.
00:11:45: Das finde ich immer wieder wirklich jedes Mal wieder faszinierend, wenn du gerade am Anfang eine Gruppe online hast und sie relativ schnell in den Breakout Room schickst.
00:11:56: Wie sich die – ich muss wiederum von der Energie sprechen – Energie hinterher verändert hat?
00:12:04: Da ist so viel mehr Leben, da ist so viele mehr Aktivität!
00:12:06: Da wird gelacht auf einmal.
00:12:08: Ich hätte mit Tese, wo man das auch liegen kann.
00:12:12: Man schaltet sich ein fühlt sich erst mal unbeobachtet.
00:12:18: Man ist bei sich zu Hause oder im Office irgendwo und man fühlt es sich im wahrsten Sinne des Wortes remote.
00:12:25: in dem Moment wo der Fokus auf einen ganz konkret einzeln gerichtet wird, nämlich durch den anderen Menschen im Breakout-Room merkt man nee ich bin ja da!
00:12:36: Es geht hier nicht darum irgendwie zuzugucken oder nebenbei noch Mails zu beantworten.
00:12:41: das geht dann auch gar nicht wenn man miteinander sprechen muss Und dadurch kommt es gleich in einen anderen Modus rein.
00:12:47: Es ist so ein bisschen wie im Präsenztraining auch, dass wenn von Anfang an die Teilnehmenden aufgefordert werden dazu sich einzubringen oder irgendwas zu tun wird klar das hier kein Zugugtheater im Präsentstraining und der Trainer erzählt was und wir hören zu und notieren uns Dinge.
00:13:08: Und dasselbe stimme ich zu ist beim Online noch mal wichtiger weil Normalerweise, wenn wir Bewegtbild vor uns sehen sind wir im Netflix oder im Theatermodus.
00:13:21: Das ist nicht der, den wir brauchen um zu lernen.
00:13:25: Und was natürlich auch anders ist, das ist die Smalltalk-Thematik vorher.
00:13:29: Ich mache das zwar auch online, tut mir sicher halt auch.
00:13:32: Wenn die Menschen einzeln eintrudeln dann wird gesmalltalkt Und gleichzeitig ist es eben nicht wie im Präsenztraining schon mal mit einem Kaffee in der Hand und du kannst schon mal zwei miteinander verknudeln.
00:13:42: Das mache ich manchmal ganz bewusst vorher beim Smalltalk auch, wenn dann die ersten da waren dass wenn Leute dazukommen Ich sage hey bei denenjenigen war das und was?
00:13:50: Wie ist das genau bei dir so dass schon dieses Thema Gemeinsamkeiten finden passiert?
00:13:55: aber Was eben nicht passiert ist dass René und Victoria schon Mal gequatscht haben
00:14:02: Unabhängig von dir und von den anderen.
00:14:03: Genau, und
00:14:05: wirklich unter vier Augen und Ohren.
00:14:06: Und diese Nähe die da entstanden ist, die entsteht eben wirklich erst durch den ersten Breakout Room und deswegen ist das eine Sache die man gar nicht hoch genug schätzen
00:14:17: kann
00:14:18: zu sagen, relativ schnell auch bei ganz kurzen Formaten und wenn es für zwei Minuten ist.
00:14:23: Das ist ja der Vorteil online dass ich die wirklich einhalten kann weil ich habe Knöpfchen sitze.
00:14:29: Wann ist die Gruppenarbeit beendet?
00:14:31: Zu sagen wir gehen in den Austausch mit einer konkreten Fragestellung.
00:14:35: Und die methodische Vorgehensweise... das ist ja auch so lustig.
00:14:41: Wenn wir zurückdenken, Methodik und Technik spielen hier durchaus ein bisschen miteinander Zusammen weißt du noch das Wettrüsten
00:14:48: während
00:14:49: der Corona-Pandemie,
00:14:51: wo es darum
00:14:52: ging wie viele Knöpfchen mehr hat.
00:14:54: Mein Item
00:14:55: als Dachs!
00:14:56: Ich gehe noch weiter zurück.
00:14:58: Dobie Connect oder noch weiter zu Brice.
00:15:01: Wir mussten vorher eine Technik-Session machen mit den Leuten um zu erklären was... ...oder mit denen zu arbeiten, wie das funktioniert und dass man sich mutet oder nicht mutet.
00:15:13: Das ist alles weggefallen Zum Glück.
00:15:16: macht es jetzt sehr viel einfacher zu trainieren.
00:15:18: Ja und nein, ich finde das auch interessant.
00:15:20: dass wir das alles so voraussetzen, ne?
00:15:22: Dass irgendwie die Technik als bekannt vorausgesetzt wird.
00:15:26: Gleichzeitig haben die meisten Unternehmen eine bestimmte Plattform auf der Meetingsintern stattfinden und allein wenn dann mal von Teams auf Zoom gewechselt wird oder du bist plötzlich in einer Google Meet Area oder irgendwas Dann ist es total leicht als Trainerin zu vergessen nochmal kurz zu sagen Du findest übrigens das hier und dieses da, oder zumindest am Anfang immer wieder auch da bei BitOnline wirklich zu sagen mach mal ein Chat auf.
00:15:53: Gibt's irgendjemand von euch der jetzt gerade den Chat vergeblich sucht?
00:15:56: Okay cool dann erzählt man wie sieht es bei euch auf dem Bildschirm aus was ja immer noch anders ist wenn ich diejenige bin die die Plattform hostet.
00:16:04: also diese Dinge nicht zu vergessen und darüber Menschen zu verlieren.
00:16:09: dass technische ist hier halt einfach nochmal eine große Brücke, um entweder zusammenzukommen oder halt eben auch nicht.
00:16:18: Aber um nochmal auf die ATEMS und Streamdecks und sonstigen Dinge
00:16:25: dieser
00:16:25: Welt zurückzukommen... Ja eben!
00:16:28: Welche Technik ist eine würde du sagst?
00:16:31: Ohne die möchte ich wirklich auch kein Online-Training
00:16:33: machen.
00:16:34: Das würde dich jetzt überraschen dass das Stetig wieder zurückgegangen ist, weil ich das unmittelbare, aber das ist jetzt wieder Trainerprofil.
00:16:45: Weil ich das Unmittelbare mittlerweile schätze also weniger technik ich einsetzen muss dass du mehr beschäftige ich mich mit den Teilnehmenden.
00:16:53: wie gesagt für alles gibt es immer Ausnahmen, ich würde niemals ohne Copilot Ja, jemand eine Großveranstaltung machen.
00:17:02: Das wäre mir zu unsicher.
00:17:03: Also du
00:17:04: weißt jetzt nicht pro Pilot dieses Microsoft Medium sondern einen zweiten Menschen?
00:17:08: Nein, wir können
00:17:08: den zweiten Menschen genau wingman oder wingwoman und da ist dann viel Technik Beleuchtung mehr Kameras zum umschalten und all diese Dinge.
00:17:20: aber ich mag mittlerweile die Über MS-Teams, man klingt sich ein.
00:17:26: Die meisten kennen es.
00:17:27: Man kann am Anfang einmal checken und macht einen Plus in Chat wenn er euch mit der Teams einigermaßen auskennt.
00:17:34: Sie müssen nicht alle Tricks kennen.
00:17:35: Dann machen wir einen Plus, weil sie immer loslegen.
00:17:37: Man schreibt dann einer, nee, wir arbeiten bei uns mit WebEx.
00:17:41: Ist gut, okay sagt Bescheid, wenn du irgendwas suchst und dich findest... Und dann ist schon mal ein bisschen Erleichterung da, aber dieser Technik-Wahn hat dazu gleich eine Metapher.
00:17:50: Dieser Technikwahn hat definitiv nachgelast und einige der Hörerinnen und Hörern wissen auch mittlerweile dass ich Musiker war lange Zeit und es gab so einen Phänomen das man sich keine Ahnung bei bei einem Musikwaren Handel umgetrieben hat und Sound & Drum Land war sie in Berlin.
00:18:18: Und man kam zurück mit neuen Gadgets.
00:18:20: entweder treten ihn, also bei den Gitarren die Effektgeräte oder tatsächlich ganze Türme mit Effekten, Synthesizer irgendwelche Sampler und alles Mögliche.
00:18:32: Und dann konnte es sein, dass wir während einer Probe gar nicht zum Spielen kamen.
00:18:36: Man dauern an irgendwas rumgeschraubt hat und das kann man auch hier noch.
00:18:39: Das wurde ein einziges Gefricke!
00:18:41: Ich werde nie vergessen die Liedgitarist von uns Patty... dann irgendwann mal sagte, wir wollten nicht eigentlich Musik machen.
00:18:51: Alles sahen von ihren Verstärkern auf und ja stimmt eigentlich.
00:18:56: Wir haben einfach alles abgeschaltet was irgendwie dazwischen war was nur erblängt.
00:19:02: und so ging es mir auch während Corona mit der Technik hier.
00:19:07: aber das hat so viel auch in Anspruch genommen.
00:19:10: trotzdem mochte ich das weil man lernte jetzt ganz viele über Sachen und Spielereien Und wie gesagt, das Stream Deck ist geblieben.
00:19:17: Ich kann mir nicht vorstellen auch sonst ohne meinen Stream Deck zu arbeiten allein schon damit ich zwischendurch mal ein Jingle einspielen kann.
00:19:26: Genau.
00:19:26: Das hört man jetzt nicht...
00:19:27: Doch, hört mein bisschen!
00:19:29: Aber das kann ich mir nicht vorstellen.
00:19:31: und dennoch ist so diese Technikbesessenheit eher was, was im Weg steht.
00:19:37: Und das finde ich wirklich spannend.
00:19:41: und ich hab Stream Deck, und ich finde beides sehr schön.
00:19:44: Und gleichzeitig gibt es ganz ... also bei den Transfertreffen benutze ich's nahezu überhaupt nicht.
00:19:49: Manchmal weil ich dann die Fotos einblende, die wir während von den Flipcharts produziert haben meine Bildschirme machen will, also nicht im Sinne von ich teile Bildschirm sondern in dem Bereich wo mein Video eingeblendet ist.
00:20:07: Ansonsten meistens gar nicht weil ich da wirklich sehr auf die Menschen orientiert bin und die anderen Teile haben immer eher ein bisschen Platz im Vermitteln.
00:20:17: Also wenn es darum geht auch mal... Technik zu hinterlegen und meine Flexibilität zu bewahren.
00:20:22: Also bei ATEM liebe ich sehr, dass ich meinen iPad anschließe und mit meiner Notizfunktion ganz normal beim Stiff wie einem Flip-Tat male und zeichne und mitschreibe.
00:20:33: Und gleichzeitig kann ich hinter mir die Fläche nutzen wenn ich will an der Wand und kann da Pussets dran kleben.
00:20:38: also da gibt es ja diverse Varianten wie Ich mich auch da flexibel halten kann und wegkomme von dieser fertigen PowerPoint an die ich dann in irgendeiner Form gebunden bin.
00:20:48: und dieses lustige Element.
00:20:50: Ich meine, das ist jetzt ein bisschen ... gegendered... also nicht genderd!
00:20:55: Also ich erinnere mich dass ihr Jungs euch da sehr hoch gesteigert habt in der Laufe der Zeit und einige von uns Frauen uns immer amüsiert zurückgelehnt haben wenn ihr Fehler hattet und nicht mehr weiterkommt und eure Technik ausfiel und wir doch nur... Ja, mal ein bisschen weniger davon und es läuft wunderbar.
00:21:10: Also wir können
00:21:11: arbeiten!
00:21:13: Die Jungs sind vielleicht bestätigt?
00:21:15: Ich sage sie sind in allererster Linie Poser.
00:21:17: Wir sind als solches auf die Welt gekommen
00:21:19: Und
00:21:21: wir müssen das auch weiter hinhalten.
00:21:25: Es gibt auch andere, die so sind.
00:21:27: Aber wenn man dann irgendwie einen geilen Effekt eingespielt hat zu einer Zeit noch wo diese Effekte nicht bekannt waren das war schon toll für die Teilnehmenden weil sie so das Gefühl haben Sie sind ein guter Obhut.
00:21:38: da ist jemand der kennt sich aus oder oftmals waren es ja auch immersive und erinnerliche Momente die durch eine Technik Einspielung oder irgendetwas entstanden ist.
00:21:50: Ich empfehle nur jeden, der so viel Equipment auf seinem Schreibtisch rumstehen hat und sechs Monitore und alles Mögliche hin- und wieder mal zu checken was die führenden Softwarehersteller mittlerweile alles integriert haben in ihre Software.
00:22:07: Ein Beispiel zu nennen ich habe noch bis vor kurzem immer noch auf dem Tisch eine Desk Camera stehen gehabt mit der ich praktisch wie früher beim Overhead-Projektor, also im Tageslichtprojektor praktisch Dinge notieren kann.
00:22:20: Dabei gleichzeitig zu sehen bin und sonst irgendwas.
00:22:22: Und dann sagt er mir mal irgendwann einen Teilnehmer, Jürgen du weißt schon das Apple das Handy als Kamera einfach integriert?
00:22:30: Also sobald ich ein Handy dabei habe, kann ich jederzeit die zusätzlich einschalten und kann deswegen zeigen was meine Hand gerade zeichnet.
00:22:38: Da
00:22:40: gibt es sogar schon spezielle Halterungen für ... Ja, genau.
00:22:44: Und deswegen das zwischendurch mal checken.
00:22:46: Aber dennoch, ich finde so eine gewisse Technikoffenheit ist auch toll.
00:22:51: Es gibt ein Bild von Max Richter Anfang der Siebziger wie er an einem riesigen Minimoog.
00:22:59: Max Richtersen Komponist und Musiker hat dann einen riesigen noch analogen Minimoog gebastelt, das müsst ihr euch vorstellen wie so ein Schrankwand mit Stöpseln und Kabel in allem möglichen.
00:23:15: Und er und Hans Zimmer auch der anderen großer Filmkomponist haben darüber ihr Soundempfinden geschult und und Sounds erfunden die wir heute in Duhnen und sonst welchen Filmen absolut herausragend finden.
00:23:31: Die mussten das auf diese Weise entwickeln.
00:23:32: deswegen ist Technik Gefrickel und so eine Technik besessen halt nichts Schlimmes.
00:23:38: Man kann trotzdem irgendwann wieder die Klampe in die Hand nehmen, was sehr einfaches analogisch spielen.
00:23:43: Aber man kriegt ne andere Souveränität zu sich.
00:23:46: das beim Online-Trainieren auch.
00:23:48: Man merkt Leuten an... Das muss jetzt ein bisschen verfremden damit die Trainerin nicht erkannt wird.
00:24:00: Textworkshop und ich merkte, es waren so viele Dinge noch nicht gelernt.
00:24:07: Also ein bisschen dazu dass wenn man auf seiner Tastatur eine bestimmte Taste sucht das man dann nicht die Nase in die Kamera hebt.
00:24:15: also du kennst diesen Blick wenn man so ein bisschen versucht von weiter wegzuschauen wo ist denn diese Taste?
00:24:20: Und man hält aber seine beiden Nasenlöcher Nicht so, es wird ein bisschen hilflos hier.
00:24:27: In dem Fall war das halt süß weil das auch inhaltlich ein tolles Training war.
00:24:32: Aber da sind so Sachen die sich erst im Laufe der Zeit von selbst lösen wenn man souveräner wird.
00:24:39: und beobachtest du dich selbst?
00:24:42: Wenn du online trainierst also hast du deinen Bild an.
00:24:44: Ich habe mein Bild meistens angucke tatsächlich mittlerweile zum Glück nur noch selten drauf aber in Momenten wo ich gerade unsicher bin weil keine Ahnung die Nase juckt oder sonst irgendwas, mache ich das dann.
00:25:01: Es gibt ja die Möglichkeit es auszuschalten und auch das ist immer wieder dieses Thema mit Energieaufwand
00:25:06: usw.,
00:25:07: warum sind wir so viel kaputter am Ende eines solchen Trainings?
00:25:10: Das ist einfach so.
00:25:10: uns zwar beide Seiten weil wir eben immer noch versuchen gehörnmäßig die fehlenden Informationen irgendwie auszubalancieren darüber haben schon in einigen Folgen auch immer wieder geredet und das finde ich nach wie vor spannend Und gleichzeitig, wie du sagst so vieles ist schon scheinbar so selbstverständlich und dann doch nicht so selbstständig.
00:25:31: Also Beispiel Hintergründe dass ich immer noch sehe wie viele Trainierende auch mit den eingeblendeten Hintergründen arbeiten die aber immer dazu führen wenn die Megabeleuchtung habe und ein Greenscreen hinter mir, dass ich dann am Rande des Kopfes entweder verschwindende Haare beobachte oder dann doch leichte Ausschnitte des Hintergrundesee.
00:25:54: Und merke, ich fange an darüber nachzudecken wie sieht es da wirklich aus?
00:25:59: Also diese ganzen ablenkenden Elemente, die immer noch vorkommen wo ich sage ja das können wir wahrscheinlich gar nicht oft genug betonen je mehr Fokus je einfacher es ist bei der Sache zu bleiben, desto besser.
00:26:13: Weil das sowieso schon schwer genug ist.
00:26:15: Ich hab meine Eigenumgebung, ich habe oblenkende Dinge und so weiter und da brauche auch den Fokus, den ich auf diesem Bild der Trainerin des Trainers irgendwie umlassen kann.
00:26:25: Wie lange trainierst du maximal online?
00:26:29: Also die Pausen maximal noch in einer Stunde, drei oder vier Stunden, also bewährt sich das alte Schulklassen der Stunden.
00:26:37: Pause!
00:26:40: Und ich mag so zwei Stundenformate, was ich wirklich gar nicht mehr mache.
00:26:46: Es sind ganze Tage.
00:26:47: Viele von unseren Kollegen machen das.
00:26:49: Du glaubst ja auch
00:26:49: noch?
00:26:49: Ich auch.
00:26:50: Ja,
00:26:50: auch und da braucht es viel... Also auch die Ankündigung dessen schon Leute, dass wird hier Energie fressen passt auf euch auf legt euch ein Snack bereit.
00:27:00: Also man muss dann bisschen mehr tun als man das in einem Präsenztraining macht.
00:27:05: aber Wie gesagt, diese Snacks sind bei mir so eine Stunde in der Regel.
00:27:11: Also ich finde es immer wieder schön wenn am Ende eines ganzen Tages tatsächlich jemand sagt oder mehrere sagen wow kam ja gar nicht so lang vor liegt aber wahrscheinlich auch in dem Format.
00:27:22: also was mache ich da?
00:27:23: und solange ich interaktiv arbeite und ich arbeite auch mit Seminarscherspielern online das wirklich Rollenspiele stattfinden und alle möglichen Miniübungen die immer wieder alle integrieren Dann ist es absolut machbar.
00:27:38: Gleichzeitig habe ich auch diese Pausenkonstellation wie du, also nach einer Stunde ist normalerweise Schluss und dann wird erst mal aufgefordert, guck ins Grüne, geh weg vom Bildschirm, wenn du das irgendwie kannst.
00:27:51: Auch die Frage brauchst du eine Pause, die in irgendeiner Form wirklich mit Mails stattfindet oder kannst du das vermeiden?
00:27:58: Ich frag oft am Anfang per Chatabfrage, was tust du dafür damit?
00:28:03: Du den Fokus halten
00:28:04: kannst heute.
00:28:05: Und das ist ganz cool weil da ganz oft auch wirklich noch sehr schöne Ideen kommen die zwischen.
00:28:13: ich mache einfach wirklich die Tür zu selbst wenn ich alleine bin
00:28:16: ja
00:28:17: Ist das klar dass es dann für mich wie so ein Signal als auch Ich habe wirklich die Rollläden runter damit nicht permanent Die Nachbarn beobachte wie sie jetzt gerade den Rasen nähen oder ähnliches Und dieses Akzeptieren, dass die Umgebung da ist und das teilweise einbeziehen.
00:28:35: Auch wieder so eine Frage im Chat verzichten wenn du gerade ausguckst oder mach mal Foto davon schick mir aus meiner Pause und ich zeige das allen auf Sachen, die Nähe herstellen.
00:28:46: Das ist für mich sowieso was wo ich immer wieder merke, das geht überraschend gut über online auch den Näheeffekt zumindest einmal eben in den Kopf zu kriegen.
00:28:56: sozusagen In der Zeit vor Corona hatte ich nie so viele Menschen bei mir in einer Wohnung.
00:29:03: Wie jetzt?
00:29:04: Jetzt habe ich euch hier bei mir, wie cool ist das denn.
00:29:06: und wir sind eben in den einzelnen Zimmern.
00:29:10: Wir sind bei den Familien, wir haben da kleine Kinder die plötzlich im Bild sind.
00:29:14: Wir haben Haustiere, die im Bild sein.
00:29:16: Das hat ja auch alles was mit Nähe zu tun.
00:29:19: Wir entdecken Digger von den Menschen, die wir sonst nicht kennenlernen würden Und das ist für mich auch Teil der didaktischen Seite wieder.
00:29:27: Also was plane ich ein in meinem Ablauf, um bewusst für einen Blick auf Nähe zu sorgen?
00:29:37: Neben eben solchen Fragen, ich weiß noch, habe ich viel gemacht.
00:29:41: Habe ich jetzt lange nicht mehr gemacht?
00:29:42: Könnte ich mal wieder machen, an Füße fotografieren.
00:29:44: Aber was alle im Homeoffice sind und das schon sehr lustig ist dann zu erraten von wem sind wohl welche Hausschuhe oder Socken oder sonst irgendwas, was da gerade im Bild ist.
00:29:54: Also solche kleinen Dinge einzustreuen, machen eine Menge aus um aufmerksam bleiben zu können diese Gruppe anders wahrzunehmen.
00:30:03: Gibt es methodisch irgendwas?
00:30:06: Ich meine, bei den Kurzformaten ist das wahrscheinlich gar nicht so ... weiß ich nicht wie wichtig das dafür dich ist, ob bestimmte Methoden zurückzugreifen.
00:30:14: Aber gibt's irgendetwas wo du sagst, dass verwendig tatsächlich auch heute noch immer mal wieder... außer bei Gott um mich.
00:30:23: Ich hab lange versucht, es gibt ja mittlerweile Publikation über Methoden online in Abgrenzung zu Methoden, im Präsenz und ich stelle eine große Konkurrenz fest.
00:30:34: Also das ist eigentlich dasselbe nur ein bisschen anders gelöst.
00:30:39: also so wie du mit Seminarschauspielern als Methode arbeitest online.
00:30:43: Wie im Präsens geht es mir glaube ich mit diesen Übungen auch.
00:30:46: Ich kann jetzt keinen Obstsalat spielen mit meinen Leuten online und was auch ehrlich gesagt... Aber zum Beispiel jetzt ein Energizer, wo man sich die Hände reibt und die Urläppchen reibt.
00:30:58: Das geht online super!
00:30:59: Also viele Dinge gehen online super.
00:31:01: Und es gibt ein paar Spielereien mit Kamera an, Kamera aus... ...die lustig sind und die man im Präsenz nicht so gut machen kann.
00:31:11: Du kennst das mit denen?
00:31:13: Verschiedene Farben und Postets, die vor der Kamera geklebt werden.
00:31:16: Und plötzlich kriegen sie keine Ahnung, kriegt die Gruppe eine Aufgabenstellung.
00:31:21: Sie müssen bei mir auf meinem Bildschirm, den ich teile, in Smiley bauen mit ihren Kacheln.
00:31:28: Und das ist dann lustig, wenn du eine große Galerie hast mit, sagen wir jetzt mal, fünfzig Leuten.
00:31:34: Die können nur meinen Monitor sehen weil auf ihren sind die ja immer anders angeordnet und erkennen aber irgendwo ah da bin ich!
00:31:41: Ich muss ein gelbes Postet dahin kleben damit es einen Smiley wird insgesamt.
00:31:45: Das kannst du jetzt in Präsenz nicht so gut machen.
00:31:48: also es sind eher so Spezialisten Sachen die hier in dem Fall ein Separator oder Energizer sind und nur lustig sein sollen.
00:31:56: Ja, Kamera aus Kamera an kann es ja auch schilden für Gruppenbildung also Klassern machen.
00:32:03: Also alle klappen eine Kamera aus auf.
00:32:04: wen trifft es zu das?
00:32:06: Und dann schalten sich nur diejenigen ein.
00:32:08: Dann ist vorher immer noch technisch sinnvoll sozusagen Blender aus wenn keine angeschaltete Kamera da ist dass du nicht die Fotos hast sondern hat es noch viel mehr Effekt.
00:32:17: Das sind so kleine Dinge das merke ich auch.
00:32:19: die mache ich nach wie vor.
00:32:20: den Chat einsetzen finde ich nach Mega cool, den wünsche ich mir manchmal in Präsenz.
00:32:26: Genau!
00:32:27: Weil der so eine
00:32:28: schnelle
00:32:29: Möglichkeit gibt auch so Chatraces also zu sagen schreibt mal rein nicht abschicken bis sich sage ne erst dann schicken alle ab.
00:32:37: das sind so kleine Elemente mit denen ich immer und immer wieder arbeite.
00:32:41: ansonsten ist es tatsächlich bei mir auch so dass ich merke Methoden die ich am Anfang ganz viel benutzt habe Dali klick wobei mache ich auch manchmal noch bei den Transfersachen.
00:32:51: Also wer das nicht kennt, das ist ja die Generation von uns beziehungsweise noch davor.
00:32:57: Dass ein Einblinden eines Bildes wo eine
00:33:01: Ausschnitt zu sehen
00:33:02: ist, genau wo oben drüber einzelne Elemente sind, die dann weggeklickt werden können so dass man nach und nach immer mehr von dem Bild erkennt mache ich tatsächlich immer wieder auch mit Charts aus dem Training zu sagen worum ging es was weißt du noch?
00:33:14: damit einfach zwischendurch mal wieder etwas anderes passiert.
00:33:20: Grund dafür da ist, den Fokus dahin zu lenken.
00:33:24: Und trotzdem ist die Anzahl an methodischen Vorgehensweisen einem eintägigen Training beispielsweise deutlich geringer geworden im Vergleich zuvor her.
00:33:36: Ich hab immer den klaren Grundsatz vertrieben alle drei Minuten irgendeine Interaktion, den sehe ich nach wie vor.
00:33:44: aber simpel!
00:33:45: Halt mein Daumen in die Kamera hoch, runter.
00:33:49: Mach mal im Chat einen Plus-Minus.
00:33:52: Zeigt mir mit den Fingern auf der Skala von Null bis Fünf wie sehr entspricht das Eure Wirklichkeit?
00:33:58: Ganz genau!
00:34:00: Aber eben simpel, eben genauso.
00:34:01: Also ohne Aufwand, ohne großes Gedöns und ich habe das Gefühl dass es auch hier fast viel früher so weg von PowerPoint... Das ist ja heute teilweise noch so Wie eine Erleichterung ist Komplexität reduziert ist, wenn ich sowieso schon so viel Parallel-Eindrücke habe.
00:34:21: Und wenn ich das didaktisch wiederum überlege dann ist es auch so dass ich sage jetzt geht nicht um so viele schnelle Wechsel sondern es geht eher darum in die Tiefe zu kommen mit dem online Fahrt sozusagen also aufsäbigen und das hat wiederum vielen mit den individuellen zu tun mit dem eingehen auf Gibt es noch irgendwas, wo du das Gefühl hast?
00:34:46: Das machst du vielleicht auch für dich.
00:34:48: Also im Sinne von wie sieht deine Umgebung aus?
00:34:52: Hast du da irgendetwas Besonderes?
00:34:53: oder ist das eigentlich schon so alltäglich dass du sagst ne ich schalte an Ende?
00:34:58: Ich guck
00:34:59: mich hier gerade um weil ich bin ja in meinem Studio und nee also mir weil du das vorhin mit diesen Bildern ansprachst denn mir war das immer wichtig dass sie das sehen was Was hier zu sehen ist, also auch ich mache oft dann mit dem Handy so einen kurzen Rundumblick dass die Bilder von haben wo ich hier bin.
00:35:18: Ist dann sehr lustig weil hier Dana meinen Laufband neben dem Schreibtisch steht und ich dann sagen kann was das da ist weiß ich nicht genau es hat irgendwann ihr abgestellt.
00:35:29: Also mir ist dieses... Dass man den anderen erlebt hat sehr wichtig.
00:35:33: Ich mag deswegen gar nicht so sehr Auch wenn wir das bei uns auch haben für so offizielle Begegnungen Dass das so corporate ist, also da muss man immer ein Bridge House im Hintergrund sehen und so.
00:35:44: Da
00:35:45: leg ich gar nicht so großen Wert drauf sondern eher dass man sieht mich praktisch wie ein Tier in seiner natürlichen Umgebung.
00:35:55: Hier
00:35:56: sehen
00:35:56: wir den Jürgen.
00:35:57: Der Jürgin braucht viele Bücher und sich rumschaut mal!
00:36:00: Ich würde
00:36:02: mich dann auch das zu Störungen fühlen, weil es ist mit meinen Büchern im Hintergrund ein bisschen poserartig.
00:36:08: Und dann ist gut wenn man sagt ja, dass nur eine Buchtapete kann man erlerben oder ich behaupte da ist auch so ein Hintergrundbild die bei denen... Man kann die gar nicht rausnehmen in die Bücher.
00:36:19: aber wie auch immer das sind Sachen hier eigentlich immer.
00:36:24: mein.
00:36:24: Online Trainings passieren natürlich nur, wenn die mich nicht schon länger kennen.
00:36:30: Was ich oft wichtig finde ist ein guter Check-in.
00:36:35: also das.
00:36:37: ein großer Unterschied zur online zu Präsenz ist der dass wir oft sofort reinstürzen in das Thema und da finde ich lohnt sich immer wieder mal was Neues zu machen, eben nicht so wie bist du hier.
00:36:54: Also diese Kassen Agile, Scrum Master und sonst was Check-in Fragen sondern auch mal irgendwas was einem gerade begegnet ist als Nachdenksatz voranzustellen oder eine Frage zu stellen die ein bisschen ungewöhnlicher ist Und um die Leute im Chat antworten zu lassen.
00:37:13: Irgendwas was gar nichts mit dem Thema jetzt unbedingt zu tun hat und das finde ich nach wie vor wichtig damit es nicht so entmenschlicht dass so ultra effizient wird.
00:37:26: Effiziente ist wahrscheinlich das Gegenteil von menschlich sein, weil wir sind eigentlich als Wesen nicht effiziente oder am meisten Spaß, wenn wir es nicht sind.
00:37:36: Oder wart ihr schon mal auf einem effizierten Konzert?
00:37:39: Ja natürlich!
00:37:42: Ich
00:37:42: gehe auch immer nur in effizierte Theaterstücke.
00:37:45: Wir haben effizient Liebe gemacht.
00:37:47: Das wäre auch irgendwie ungewöhnlich.
00:37:49: Und
00:37:49: die Ausstellung war auch sehr effiziente, die Kunstausstellung?
00:37:53: Dass sich das die Waage halten muss... Also natürlich geht es darum dann möglichst viel innerhalb von einer Stunde zu vermitteln, zu lernen ausprobieren und zu reflektieren aber eben nicht unmenschlich.
00:38:08: Die Technik der Frame ist.
00:38:10: gibt es so eine Tendenz dazu?
00:38:11: du weißt wie viele Avatar Trainings mittlerweile schon stattfinden und ja, die werden immer besser.
00:38:19: Ich habe einen eigenen Avatar.
00:38:21: Mittlerweile hat ein Kollege mir mal gebastelt und ihm brauche ich nur einen Text geben und dann kann er loslegen.
00:38:27: Das ist aber nicht das was wir München brauchen um empathisch zu lernen, da bin ich da wie vor der Überzeugung auch wenn es ein bisschen rückwärtsgewandtes ist, okay?
00:38:36: Ja und gleichzeitig kann auch das effizient und simpel sein.
00:38:39: Ich starte oft mit halt mal deine Tasse in die Kamera
00:38:42: ja
00:38:43: und da sind so lustige Dinger dabei und da kommen Gespräche auf, die habe ich geschenkt bekommen von oder die hab' ich mir mitgebracht von oder ähnliches.
00:38:51: aber dass menschliche, dass persönliche... Nutzen der Tatsache, dass wir im privaten Bereich der anderen sind.
00:38:59: Das finde ich auch.
00:38:59: Was ist der unwichtigste Gegenstand auf deinem Schreibtisch?
00:39:02: Ja, das ist auch geil, genau!
00:39:03: Wenn du jetzt gerade da hinguckst und mir fallen mehrere Töte auf, dann sagst du, warum liegt es eigentlich immer hier?
00:39:08: Genau!
00:39:11: So was meine ich mit so einer ungewöhnlichen
00:39:13: Frage... Ich habe ein Gebiss, was man aufziehen kann mit Augen auf meinem Schreibtisch.
00:39:19: Was sich fortbewegen würde wenn ich es aufziehe und auf den Tisch setze.
00:39:23: auch das
00:39:24: ist so einer der
00:39:25: extrem relevanten Dinge auf meinem schreibtisch.
00:39:30: sehr schön ich danke dir.
00:39:32: Es ist doch eine Folge geworden die die halbe Stunde wieder überschritten hat.
00:39:36: ich hab's nicht sicher davon ausgegangen Aber ich glaube wir dürfen nicht vergessen, dass auch das immer mal wieder so eine Art Checkup gebrauchen kann.
00:39:47: Was mache ich da?
00:39:48: Und das Thema ist riesengroß.
00:39:49: also deswegen würde man sich auch leicht erschlagen wenn man jetzt tatsächlich eine Wertung vornehmen müsste für was es online geeignet für was nicht oder was sind die Vorteile des einen und des anderen?
00:40:02: Das kommt tatsächlich immer darauf an.
00:40:05: Es ist ein Riesenthema aber ich hoffe es waren jetzt auch wieder ein paar neue Aspekte dieser Eigentlich Entscheidungen, die wir treffen.
00:40:12: jedes Mal wenn wir eine Empfehlung abgeben, die diese Entscheidung auch zuträglich ist.
00:40:18: Das hoffe ich auch!
00:40:19: Ich danke dir!
00:40:21: Das war jetzt sehr effizient.
00:40:23: Super, ein Glück!
00:40:27: Bis
00:40:28: bald!
00:40:45: Sabine und Jürgen freuen sich über Austausch mit dir.
00:40:48: Schreib ihn an podcastatbridgehouse.de.
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