Design Thinking im Training
Shownotes
»Ich kenne die Antwort nicht -- aber ich kenne einen Weg.«
Design Thinking ist mehr als nur eine Methode -- es ist ein Mindset. In dieser Folge spricht Sabine mit Inga Wiele darüber, wie sich diese Haltung gerade im Training auszahlt: Für mehr Klarheit, mehr Miteinander und mehr Wirkung. Egal ob Du Design Thinking in Gänze einsetzt oder einzelne Elemente in Deine Trainings integrieren willst -- Du bekommst praktische Impulse, um komplexe Fragen strukturiert und kreativ zu lösen.
Lass Dich inspirieren von Ingas Weg aus der Konzernwelt in die Selbstständigkeit, vom Umgang mit Ungewissheit -- und von zehn Sparschweinen als Prototyp.
Inspirierende Minuten wünschen Dir
Sabine, Inga und Jürgen
PS: Inga und Sabine sind NICHT verwandt, auch wenn ihre Optik das Glauben machen kann… ;).
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Redaktion und Produktion: Sabine Venske-Heß und Jürgen Schulze-Seeger
Musik, Sprecher, technische Unterstützung: Felix Müller, hejfelix.com
Fotos: Uwe Klössing, personalbrandingcompany.de
Ergänzendes Material
Buch von Inga Wiele und Team: Design Thinking Schnellstart https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1071680557?ProvID=11007205&gclid=6110ee9c90b4161ec81787147c6ebe9c&gclsrc=3p.ds&msclkid=6110ee9c90b4161ec81787147c6ebe9c&utmsource=bing&utmmedium=cpc&utmcampaign=B%C3%BCcher%20(GA360Score)&utmterm=4576511009791510&utmcontent=B%C3%BCcher-GA360_Score
Creative Confidence von David & Tom Kelley https://www.amazon.de/Creative-Confidence-Unleashing-Potential-within/dp/0008139385/ref=ascdf0008139385?tag=bingshoppin0b-21&linkCode=df0&hvadid=80883032082073&hvnetw=o&hvqmt=e&hvbmt=be&hvdev=c&hvlocint=&hvlocphy=128551&hvtargid=pla-4584482501554994&psc=1&msclkid=9ce358ee39e2104008a83166d4fc530e
Gezeitenraum von Inga und Christian Wiehle https://www.gezeitenraum.com/gezeitenraum/team/
Transkript anzeigen
00:00:03: Inga, Inga.
00:00:04: Wer ist Inga?
00:00:05: Ich lebe in St.
00:00:06: Peter-Ortingen also ich sind mal achthundert Kilometer nördlich von wo ich
00:00:10: geboren bin.
00:00:10: Ich kenne das von innen.
00:00:12: die kommt jetzt nicht mit was Verrückte um die Ecke.
00:00:14: Ich
00:00:14: nutze immer sechs Schritte und jedem Schritt ist so ein methodisches Set zu geordnet.
00:00:20: Drei ganz praktische Sachen, die ich reinnehmen
00:00:22: kann.
00:00:32: Und das Verlernen schneller machen wollen.
00:00:35: Mit Sabine Fenske-Hess und Jürgen Schülze-Sega.
00:00:43: Hallo, liebe Inga!
00:00:45: Und nicht lieber Jürg, das ist für diejenigen, die unseren Podcast regelmäßig hören eine ungewöhnliche Start.
00:00:50: Hallo, Liebe Inga?
00:00:52: Hallo, liebes Sabine
00:00:55: Wir beide sind heute zusammen und ich freue mich mega weil ich von dir noch gar nicht so viel weiß.
00:01:00: wir haben es natürlich vor der Aufnahme ein bisschen gequatscht Aber was ich weiß, ist dass du dich ganz schwerpunktmäßig auch mit dem Thema Design-Thinking beschäftigst.
00:01:09: Und das ist auch der Grund warum Jürgen und ich gesagt haben cool lass mal mit Inga reden weil da es natürlich ein Thema ist was glaube ich wüsste niemanden im Training unterwegs ist dem das nicht schon begegnet ist was glaub ich sehr verschieden besetzt ist Was ich mega spannend finde und deshalb sage, dass man da einen Einblick rein gewinnen wie du es nutzt.
00:01:35: Und wie es vielleicht sogar in Trainingskonzepte die nicht mit dem Schwerpunkt Design Thinking unterwegs sind eingeflochten werden kann.
00:01:44: Das ist so mein Ziel im Gespräch mit dir.
00:01:47: Hast Du gleich noch eine Ergänzung wo Du sagst hey Sabine, da sollten wir aber auf jeden Fall auch drüber reden?
00:01:52: Nö lass mal so anfangen!
00:01:54: Sehr schön Und natürlich sind jetzt alle erstmal neugierig Inga, Inga.
00:01:58: Wer ist Inga?
00:02:01: Ich hab im Vorfeld ein bisschen gestalkt und habe so ein paar lustige Dinge gefunden.
00:02:05: also du machst selber einen Podcast.
00:02:06: da haben wir auch gerade schon vorher drüber gequatscht als noch nicht die Mikros an waren über die Kombination aus Ledership und Kino also Filme.
00:02:15: das finde ich sehr cool.
00:02:16: dann habe ich aufgeschnappt und weiß gar nicht ob es der aktuelle Stand ist dass du drei Kinder hast.
00:02:21: vielleicht sitzt mittlerweile
00:02:21: sogar mehr.
00:02:23: Gott sei Dank sind es immer noch drei.
00:02:26: Da habe ich immer größte Hochachtung, ich hab zwei und denke dann immer so okay das dritte auch noch wow!
00:02:33: Und ich weiß oder glaube zu wissen dass du in einer Gegend wohnst in der du nicht geboren wurdest.
00:02:39: Das sind zumal drei ganz
00:02:42: lustige
00:02:42: Puzzleteilchen.
00:02:44: erzähl mal was von dir?
00:02:46: Ja also bin Ich fange mal mit den drei Kindern an.
00:02:50: Oh ja, das finde ich super!
00:02:54: Ja genau, ich habe tatsächlich sage immer, ich hab vier Männer und Bösezungen behaupten es würde sie wundern wenn's anders wäre bei mir.
00:03:06: Und ich lebe in St.
00:03:08: Peter-Orting also etwa achtzig Kilometer vor der dänischen Grenze, südlich der dähnischen Grenzen und ungefähr achthundert Kilometer nördlich von wo ich geboren bin, nämlich in Tübingen.
00:03:20: Und auch aufgewachsene auf der schwäbischen Alb... ...und man hört es dann unweigerlich an meinen Tischlauten an den STS- und SPST die bei mir dann gerne mal ein Schp… oder einen Zscht werden.
00:03:34: Also ganz beliebt!
00:03:35: Ich habe ein ganz warmup das ich total liebe im Design Thinking How to Make Toast Und wenn ich das erkläre, verfalle ich immer mal wieder auf den Toast.
00:03:47: Also am Englischen gelingt es mir beim ST zu bleiben, da wird's auch wirklich komisch klingen.
00:03:53: Die Amerikaner dachten ich hab mal zwei Jahre in den USA gelebt und die Amerikanern dachten ganz häufig dass ich eine Französin bin weil ich wohl so ein bisschen diesen Sing singe habe.
00:04:02: aber ich hab das als Kompliment genommen und offensichtlich ist es mir da gelungen meinen schwäbischen Akzent zu unterdrücken oder der wird als Französisch wahrgenommen?
00:04:11: Auch
00:04:12: Schaman!
00:04:13: Genau.
00:04:13: Und wenn ich jetzt Leuten als Trainerin oder als Moderatorin begegne, das ist eine ganz gute Frage!
00:04:22: Es ist immer so ein bisschen... Ja was sage ich denen jetzt eigentlich?
00:04:27: Weil es gibt ja entweder Menschen die sind sehr offen und sofort begeistert Den muss man eigentlich gar nichts erklären.
00:04:36: Die fragen dann höchstens, wie machst du das und wie gehst du vor?
00:04:39: Und dann kann ich ganz konkret sagen, was ich von Ansatz habe, dass sich viel ... Dass ich nicht versuch zu beraten, dass ich eher den Raum öffne, den Raum versucht zu halten die Sicherheit herzustellen, die Menschen brauchen um sich in so einem Raum auch öffnen zu können mit ungewohnten Arbeitsmethoden umzugehen Und dann gibt es natürlich auch welche, da merke ich relativ schnell.
00:05:11: Da ist so ein bisschen fast furchtbar oder entweder so zwischen Furcht und Belächeln.
00:05:17: Beides kann ich mir vorstellen.
00:05:19: Genau!
00:05:20: Und da frage ich eher so... Ich kenne ja diesen Klientel mittlerweile auch und ich weiß halt mittlerweile was die in der Regel umtreibt.
00:05:32: und dann frage ich, wie geht es Ihnen denn mit diesem oder jenem Thema?
00:05:36: Und versuche mich da ein bisschen dran zu tasten.
00:05:39: Und wenn ich das Thema finde, dass für die gerade brennt, dann entsteht eine Offenheit für meine Art des Arbeitens.
00:05:45: Weil dann kann ich sagen, oh da... Das passt zudem was ich mache.
00:05:50: also, lassen Sie uns mal drüber sprechen!
00:05:54: Und was ich halt weiß ist Viele der Leute, die mich nachher auch buchen sind oft an einem Punkt das sie sind erfolgreich.
00:06:06: Merken aber dass ihre Erfolgsrezepte aus der Vergangenheit nicht mehr unbedingt funktionieren.
00:06:13: und da kann ich auch fragen, kann ich sagen passiert ihnen Folgen?
00:06:16: Das kennen Sie, das erleben Sie das.
00:06:19: Und wenn die dann ja sagen, dann entsteht so ein Vertrauen, die versteht mich Die sieht mich.
00:06:26: Und ich kann mich dahin begeben, weil ich merke die versteht, wovon ich rede und natürlich hilft mir dass sich aus einem Urlmuffeld traditionell kommen das halt sehr konzern.
00:06:39: also ich war ja lange bei SAP Ich habe dreizehn Jahre bei SAP gearbeitet war im Aufsichtsrat von der SAP und es gibt mir so ein bisschen einen seriösen
00:06:48: Wandstrich.
00:06:50: glaube Ja, das ist tatsächlich so eine vertrauensbildende Geschichte.
00:06:54: Die kennt das von innen und kommt jetzt nicht mit was Verrücktem um die Ecke.
00:06:58: Es ist so eine Methodengläubige, die uns jetzt missioniert, dass wir genau auf diese Weise einzig und alleine an sinnvolle und vernünftige Ergebnisse kommen.
00:07:09: Das ist ja der Skeptiker-Teil.
00:07:13: Diese Hintergründe noch anschauen, wo du so selbst ne Belecheln.
00:07:16: Das ist ja oft auch das Skepsis heraus.
00:07:18: Das andere ist das Ängstliche im Sinne von oh mein Gott ich bin doch aber nicht kreativ oder... Ich hab doch gar nicht in sowas unterwegs.
00:07:26: Wo ich jetzt so Design klingt gleich so weiß ich nicht so gestaltend.
00:07:34: Malen wohn' möglich sogar noch mal.
00:07:35: Genau,
00:07:35: malen basteln!
00:07:36: Da
00:07:38: hast du sicherlich wieder einen anderen Teil, wo du das beruhigen kannst.
00:07:44: Aber ich fand auch ... Ich hab das mit SAP auch gesehen als ich so gestockt habe bei dir und auch Thema Aufsichtsrat.
00:07:50: Auch als Frau übrigens.
00:07:51: Das könnten wir noch mal in ein separat Podcast darüber machen.
00:07:55: Das war bestimmt interessant.
00:07:56: Das ist zumindest meine Hypothese die sofort entstehen.
00:08:00: Und du bist aus diesem Feld SAP?
00:08:03: Bist du da eigentlich ganz raus oder bist du da auch noch mit drin?
00:08:08: Nee, da bin ich komplett raus.
00:08:10: Also ja also ich habe praktisch bis vor dreizehn Jahren bei SAP gearbeitet und war da auch... Ich würde sagen bis vor fünfzehn Jahre schwerpunktmäßig im betriebswirtschaftlichen Bereich.
00:08:25: Also ich hab Produktmanagement für dass sie das Business Planning und Simulation gemacht.
00:08:31: Also da geht es um strategische Unternehmensplanung, welche Hebel kann ich drehen?
00:08:36: Um meine Kosten zu senken, meinen Umsätzen zu erhöhen?
00:08:40: und welche rückwärtsblickenden Reporting Tools stehen mir dafür zur Verfügung?
00:08:47: und was kann ich aber auch vorwärtschaften oder versuchen zu gestalten?
00:08:54: Zeichnen, malen, basteln!
00:08:57: Genau!
00:09:02: Super spannend.
00:09:03: Ich liebe das.
00:09:03: ja, wenn diese Dinge zusammenkommen, weißt du?
00:09:06: Das ist für mich immer ein ganz großes Probe, wenn jemand genau diese Seite hat, also strategisch, rechnerisch sehr sachorientiert, faktenorientiert und so weiter.
00:09:14: Und gerade wenn dann eine Person einen Feld bestellt was in die ganz andere Richtung zumindest erst mal gesteckt wird finde ich das unfassbar hilfreich für die Glaubtwürdigkeit.
00:09:26: Es gibt natürlich auch das Spannende...
00:09:30: Ich glaube, das war Dave Kelly.
00:09:33: Einer der Begründer von Design Thinking sagte, nobody wants to run a company based on emotions and feelings but the complete opposite is probably also not good or not right solution.
00:09:50: Oh ja sehr schön!
00:09:51: Genau das ist es für mich auch immer.
00:09:53: Es geht darum beides zusammenzubringen.
00:09:55: Das eine und das andere sind die Dinge, die uns in dem Ausmacher noch als menschliche Wesen.
00:10:01: und weder dass eine noch das andere sollte komplett ignoriert oder überbewertet werden.
00:10:06: Und ich finde es jetzt aber auch spannend weil so Trainer Wege zu sehen ist ja auch interessant für alle die uns zuhören, die aus der Ecke kommen Wie bist du von SAP?
00:10:19: Zu dem gekommen, dass du heute unter anderem ja nicht ausschließlich aber auch Design-Thinking machst.
00:10:28: Also eigentlich war der Weg ein anderer.
00:10:31: ich wollte unbedingt mit meinem Mann und meiner Familie in St Peter Ording leben.
00:10:36: Ah!
00:10:39: Klar!
00:10:40: Logisch.
00:10:40: Hä?
00:10:42: Wie kam das?
00:10:44: Das war das Ziel, also wir waren hier jahrelang im Urlaub immer wieder und irgendwann saßen wir abends so zum Abentarif wartend in der Halle vor dem Dünnenterm, also vor dem Schwimmbad hier mit der Sauna und da saßen sie zwei ältere Männer zusammen und es musste für die Jahre des Jahrhunderts sein, sagte der eine zum anderen.
00:11:04: Jao ich lebe jetzt schon seit von zwanzig Jahren hier Und mein Mann guckt mich an und sagt, wenn wir das irgendwann mal sagen wollen, dann müssten wir jetzt so langsam darauf hinarbeiten.
00:11:15: Und da ist ja genau das Thema... Was machst du als jemand der eine kaum Zerrenkarriere hinter sich gebracht hat um an so einem Ort leben zu können?
00:11:26: Joa, absolut!
00:11:27: Und
00:11:27: fast für ein toller Moment.
00:11:28: ich sehe euch da gerade so
00:11:30: sitzen und
00:11:31: denke so diese besser Momente die eigentlich so ganz trivial sind eine upfassbare Bedeutung im Rückblick kriegen.
00:11:40: Dieser einen Satz von dem Mann, der dann dem anderen Mann etwas sagt, geil!
00:11:44: Ja genau.
00:11:45: und was macht man denn wenn man so ne Konzernkarriere hinter sich hat und sagt ich will aber an einer ganz anderen Stelle in Deutschland leben wo genau dieser Konzert definitiv nicht ist?
00:11:54: Genau
00:11:54: wir sind auch noch ungefähr elf zwölf Jahre vor Corona wo es normal wird dass man im Homeoffice im Prinzip fast alles machen kann.
00:12:03: Dann überlegt man halt, womit könnten wir in diesem Ort unseren Lebensunterhalt bestreiten?
00:12:09: Und du bist dann ja sensibilisiert.
00:12:11: Ich meine ich müsste aber kreative Prozesse und Gehirnprozesse nix sagen da wo wir unsere Energie hin lenken.
00:12:17: Da trägt sie auf Rüchte!
00:12:20: Und ich bin dann durch Zufall... ...ihr hatte SAP eine riesengroße Design-Thinking Initiative gestartet Und damals achtzig Personen für eine Woche ans Hasoplatner-Institut nach Berlin.
00:12:38: Und ich bin da eigentlich gar nicht mit großen Erwartungen hingefahren, wenn du in so einem großen Unternehmen bist, wirst du ja ständig auf neue Methoden ausgebildet
00:12:48: und
00:12:49: halt okay jetzt gehe ich da auch noch hin und ich kam zurück von der Woche in Berlin.
00:12:55: Und mein Mann war ein bisschen theoretischer Physiker und er sagte damals zu mir, was haben Sie denn mit dir gemacht?
00:13:03: Haben Sie das Gehirn gewaschen?
00:13:08: Ich habe sofort Bilder.
00:13:09: Ich sehe einen Gesichtsausdruck von ihm und einem Gesichtsaussdruck vom Dir mit lauter Herzchen, die irgendwo rum sprühen und er denkt so oh mein Gott!
00:13:17: Die haben mit meiner Frau irgendwas ganz übes
00:13:19: getan.
00:13:22: Und ich hab damals dem Sektor, ich kann gar nicht beschreiben was sie da mit uns gemacht haben.
00:13:27: Ich kann dir nur sagen dass ich zum ersten Mal das Gefühl habe, dass wir hier eine Methode haben die wirklich das miteinbezieht was ich vermisse in der täglichen Arbeit.
00:13:38: Ja schön sehr sehr cooler Zugang auch zu den Themen also eben auch ein bisschen
00:13:45: so dieses Wir hatten.
00:13:48: wenn du halt In den Bereichen arbeitet mein Mann damals auch bei SAV, wo wir gearbeitet haben.
00:13:53: Dann hast du halt jeden Tag wirklich viel mit Zahlen, Daten, Fakten zu tun und ich persönlich konnte gar nicht sagen was mir so fehlt aber mir fehlte immer der Bezug.
00:14:05: also Ich bin immer gut mit Kunden gewesen.
00:14:08: Also ich habe mich immer so als bisschen Übersetzer gesehen zwischen unseren strategischen Kunden, denn wir haben nicht mit kleinen Kunden gearbeitet.
00:14:14: Wir haben natürlich mit großen Kunden geararbeitet wie Procter & Gamble oder Rorsch oder Bayersdorf oder so.
00:14:24: ja und im Umgang mit denen war es immer so dass ich mich so gesehen hab wie eine Art Übersetser zwischen diesen Leuten, die beim Kunden arbeiten und den höchst abstrahiert denken.
00:14:39: Physikern und Mathematikern mit denen wir dann besprochen haben welche Ideen der Kunden wir umsetzen oder welche Funktionalitäten, die sie brauchen wir umsetzen wollen.
00:14:51: Mir hat dann immer gefehlt, dass wir diesen menschlichen Aspekt viel stärker einbeziehen.
00:14:56: Also genau das wo ich übersetzen musste habe ich im Design-Thinking erkannt und das hab' ich zu meinem Mann auch gesagt und ich hab's ja geh mal mach mal so einen Training und guck dir das an weil ich glaube gerade für Leute die sehr abstrakt denken sowie du und deine Kollegen es ist wirklich eine Methode zu verstehen Warum Dinge manchmal auch nicht funktionieren, obwohl sie technisch gut gelöst sind?
00:15:21: Jetzt bin ich gespannt.
00:15:22: Hat das gemacht?
00:15:24: Ja hat er gemacht
00:15:25: und
00:15:26: kam zurück, war genauso begeistert wie ich hatte zu spenden was ich mein.
00:15:33: Und wir haben dann halt irgendwann so nach ein, zwei Jahren haben wir dann gesagt eigentlich wäre das hier ein Trend.
00:15:39: Weil wir glauben wirklich dass es einen Trend wird mit dem wir uns selbstständig machen können.
00:15:44: also das als Grundlage für Unternehmensberatung zu nutzen erschien uns damals irgendwie einleuchtend.
00:15:53: Das ist wenn man rechnet wenn ich richtig rechne gerade sechzehn oder fünfzehn Jahre her.
00:15:59: da war das tatsächlich ja noch Ein Begriff, wo du wahrscheinlich ganz oft erklären musst, worum geht es hier überhaupt?
00:16:06: Genau.
00:16:07: Und wir haben uns dann ... Wir haben im Jahr zwölf gegründet und waren dann nochmal zwei Jahre etwa bei SAP.
00:16:14: Mein Mann noch länger also der konnte seinen Chef überzeugen über Remote Teilzeit aus St.
00:16:21: Peter zu arbeiten.
00:16:24: Wenn mir war's nicht möglich.
00:16:25: mein Chef sagt dir in Workshop kann man nicht über Videokonferenz machen.
00:16:30: Nein,
00:16:30: das wissen wir jetzt auch genau.
00:16:32: Aber das konnte
00:16:33: er damals auch nicht wissen!
00:16:34: Das war damals einfach so
00:16:36: ja.
00:16:38: Damals war es auch
00:16:39: technisch,
00:16:39: wann denn nicht soweit?
00:16:44: Und für mich war es im Prinzip die richtige Entscheidung.
00:16:46: also wenn Leute mich heute fragen was würdest du mir empfehlen wenn ich mich selbstständig mache dann würde ich sagen hey machst Mach's einfach ganz.
00:16:54: Ganz
00:16:54: oder gar nicht, oder?
00:16:56: Ja,
00:16:56: ganz oder gar nichts.
00:16:57: Weil alles andere ist so ein bisschen... Also zumindest bei mir jetzt nicht funktioniert.
00:17:00: Ich hab mich dann da voll reingestürzt und wir haben dann klar viel Erkläraufwand.
00:17:07: aber es waren damals eigentlich relativ viele große Unternehmen und auch mittlere Unternehmen die schon von Design Thinking gehört hatten und da waren wir dann halt auf dem Markt relativ früh dran In den folgenden Jahren, also es hat natürlich eine weile gedauert bis wir so bekannt waren dass wir uns davon ernähren konnten.
00:17:29: Aber ich würde sagen zwischen So viel gebucht, weil einfach das ein Riesentrend war.
00:17:42: Jedes größere Unternehmen hat den Innovationslabor und haben dort Pools von Coaches gehabt.
00:17:48: Und
00:17:49: wir waren halt in vielen Coach-Pools drin.
00:17:53: Das hat sich dann erst wieder mit Corona ziemlich abgeschwärcht.
00:17:59: Corona war schon eine Zäsur würde ich sagen.
00:18:01: Ich glaube, dass es ja auch sehr viel mit wirklich händischen Vorgehen... Ich bin jetzt auch gleich neugierig.
00:18:07: Wie habt ihr das übersetzt?
00:18:09: Dann in die virtuelle Welt ist das wirklich eine Grenze, wo man sagen muss, dass geht tatsächlich nicht gut oder gab es dann einen Übersetzungspunkt?
00:18:15: aber das ist natürlich im ersten Schritt einer der Sachen gewesen, wo wahrscheinlich das Gefühl genauso da war, das geht erst mal so nicht.
00:18:25: Vielleicht an der Stelle bevor wir da näher reinhüpfen.
00:18:28: ich bin zwar nahezu sicher alle unsere hörenden Vorstellungen davon haben, was es ist.
00:18:34: Aber dennoch finde ich's ganz cool, wenn wir mal so einen Abgleich machen.
00:18:38: Was haben wir eigentlich im Kopf?
00:18:39: Wenn wir jetzt das Wort Design-Thinking benutzen... ...wenn du es so kurz du kannst erklärst wie tust du das?
00:18:50: Also wenn man jetzt von der technischen Erklärung her kommt dann kann man sagen Es ist ein Vorgehensmodell.
00:18:56: Ich würde es nicht als Prozess oder als Methode beschreiben Sondern es ist ein vorgehens Modell.
00:19:00: Das folgt je nach Ansatz vier bis acht Schritten.
00:19:05: Ich nutze immer sechs Schritte und jedem Schritt ist so ein methodisches Set zugeordnet, sodass ich im Grunde genommen bin jetzt zum Beispiel einen Workshop mache und ich habe einen Tag Zeit dann mache ich drei Schritte vormittags in drei Schritten nachmittags und kann relativ gut sagen dass es ein ansatz ist der auch Bei Leuten funktioniert, denen es normalerweise schwerfällt sich auf so ein methodisches Vorgehen einzulassen.
00:19:35: Und man hat am Ende immer ein Ergebnis, ein greifbares Ergebnis.
00:19:39: Ein Ergebnis zu was für einer Art von Fragen?
00:19:41: Also wann würdest du sagen zückst Du Design Thinking als Weg?
00:19:48: Immer wenn ich die Antwort noch nicht weiß!
00:19:51: Also wir haben ja sehr häufig in Unternehmen-Themenbereiche, da ist schon relativ klar was sind die Rahmenbedingungen?
00:19:59: Wie muss diese Idee ausgestaltet werden.
00:20:02: Man kennt vielleicht auch die Kunden und weiß das ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung oder sowas.
00:20:09: Da könnte man jetzt sagen, dass es Design Thinking...da ist man schon mittendrin im Design Thinking weil ich glaube, dass jedes unternehmerische Denken eine Art von Design Thinking ist.
00:20:21: Wenn ich mit Unternehmern spreche und denen die Schritte erkläre, dann sagen sie zu mir ja das mache ich.
00:20:29: Was ist daran neu?
00:20:31: Also und der Name Design Thinking kommt eben daher dass es eine Vorgehensweise ist, die von Designern dann praktisch abgeleitet wurde.
00:20:43: also die haben halt einfach sich mal hingesetzt und gesagt wie geht der Designer normalerweise vor?
00:20:49: Und jetzt denkt man bei Designern natürlich immer ein Gestalter.
00:20:52: Aber ein Unternehmenschef, Geschäftsführer ist ein Gestalter seines Unternehmen seiner Produkte.
00:20:59: Das ist ein Designer!
00:21:01: Wir machen die Connection im Kopf nicht.
00:21:04: Aber
00:21:04: eigentlich sind das Designer.
00:21:05: Jede Person, die irgendwas gestaltet... ...ist ein Designer.
00:21:10: Ich bin als Mensch ein Designer meines Lebens.
00:21:15: Ich habe gerade gedacht, wenn ich als Trainerin zum Beispiel sage, also das ist ja gesagt.
00:21:18: Ich kenne die Antwort und die Lösung noch nicht.
00:21:21: Wenn ich beispielsweise in der momentanen Situation sage okay so viele Zukunftsaspekte sind unfassbar schnell in der Entwicklung.
00:21:28: stichwort KI Stichwort die Art wie wir lernen.
00:21:32: Stichworte die Entwicklung der Generationen.
00:21:34: Stich Wort wirtschaftliche Umbrüche politische umbrücher.
00:21:39: wort ever Also ein Riesenfeld von Unsicherheiten.
00:21:43: Und wenn ich mir jetzt die Frage als Trainerin stelle zu sagen, wie stelle ich mich heute auf?
00:21:46: Damit ich in einem Jahr eine Relevanz habe.
00:21:49: Auf diesem Markt gerade aus dem Blick zur Wege der Selbstständigen ist das so eine Beispielfrage wo du sagst ja super da könntest du genau mit diesen Prozess einsteigen.
00:21:59: Genau.
00:22:01: Ja, weil ich werde mehr als alle sagen.
00:22:06: Wenn man es jetzt einmal so durch überlegt, als Allerstes muss ich mir klar werden was ist mein Ausgangspunkt.
00:22:11: Das das was wir im Design Thinking verstehen und was der erste Schritt wäre erst mal zu erkennen was eigentlich ist?
00:22:16: also was finde ich vor in meinem Leben?
00:22:18: In der Situation, in dem Unternehmen, in den Produktentwicklungsstand?
00:22:23: Und wenn ich ein Team habe, dann ist es eben... Was ist beim Team da?
00:22:27: Also auch zu verstehen haben wir die gleichen Grundannahmen.
00:22:30: Haben wir denselben Wissensstand?
00:22:32: gehen wir von der gleichen Fragestellung wirklich aus?
00:22:34: oder wie interpretieren wir diese Frageställungen?
00:22:37: und dann fange ich an uns sammeln mir alle möglichen Informationen zusammen, die ich zu dem Thema sammelt kann oder die man als Team sammlen kann und im dritten Schritt bündelt mal diese wieder und sagt so es sind da Muster erkennbar Das sind bestimmte Kunden, die wir als Handlungsgrundlage verwenden können.
00:23:00: Welche Bedürfnisse stehen da eigentlich dahinter?
00:23:03: Und dann kommen eben die nächsten drei Schritte, wo man sagt okay, man stellt immer wieder zu jedem Schritt ein Stück weit fest und zieht auf den gleichen Weg.
00:23:12: Aber dasselbe Verständnis gehen wir gemeinsam in die gleiche Richtung oder gehen wir vielleicht bewusst mal in unterschiedliche Richtungen?
00:23:19: aber man versucht sich es halt immer wieder bewusstzumachen Und dann geht man erst, dann eigentlich in die tatsächliche Ideen und Lösungsfindung.
00:23:28: Man versucht diese Ideen tatsächlich entweder physisch oder konzeptionell zu beschreiben.
00:23:33: Also wir machen Prototypen und die testen wir wiederum also die besprechen wir wieder mit potenziellen Kunden oder so genau.
00:23:43: wenn ich mir jetzt das war jetzt auch die Frage
00:23:46: Das sind die sechs Schritte aus
00:23:49: meiner Sicht.
00:23:50: Genau,
00:23:51: ja.
00:23:52: Und dann geht es sozusagen in die Ideen.
00:23:54: Dann kannst du aber auch wieder zurückgehen
00:23:59: und
00:24:00: recherchieren.
00:24:01: Jetzt sind wir tatsächlich noch auf dem gleichen Thema unterwegs.
00:24:05: Und nichts anderes machen Teams im Unternehmen, die Produkte entwickeln.
00:24:08: Wenn man das jetzt auf die Situation beschreibt ... Ich stehe als Berater zum Beispiel an einem Punkt wo ich überlege, wie richte ich mich so aus?
00:24:18: Dass es für mich selber stimmig bleibt.
00:24:20: Aber dass ich mich mit den Trends weiterentwicke ... Dann kann ich das eben genau so machen.
00:24:28: Also, ich wage mich halt ins Ungewisse und weiß eben, dass sich gegebenenfalls schleifen immer wieder drehen muss.
00:24:42: Weiß ich als Selbstständiger sowieso!
00:24:44: Ich
00:24:44: wollte sagen, weiß ich eh.
00:24:46: Aber ich habe dadurch natürlich noch meine ganz andere strukturelle Vorgehensweise, wenn nicht mit so einem Thema widmen.
00:24:52: und gerade was mir immer wieder gefällt an der Grundkonstruktion des Design-Thinking das die, ich nenne es jetzt mal Problembetrachtung also dieses Abgleichen.
00:25:00: am Anfang haben wir wirklich dieselbe Vorstellung davon gehen wir derselben Fragestellung nach Gehen wir von den gleichen faktischen Hintergründen aus und sb Das ist das was sich im unternehmerischen Alltag oft als wesentlich kürzer als es sinnvoll ist, erlebe.
00:25:17: So dass dann Lösungen auf noch unklare Problemlagen besucht werden die dann komischerweise am Ende nicht zu dem Ergebnis führen was eigentlich angestrebt ist weil also zang etwas geheilt wird oder behandelt wird das gar nicht die eindliche Frage war.
00:25:37: also nehmen wir jetzt meine frage die ich da sonst fällt geschmissen habe zu sagen okay wie Wie muss ich mich heute aufstellen, damit dich in einem Jahr noch eine Relevanz auf diesem Markt habe?
00:25:46: Die ist ja
00:25:46: erst mal wirklich dir super konkret für mich.
00:25:49: In meiner Welt wenn ich die so formuliere aber auch die kann natürlich getallengt werden.
00:25:53: was heißt denn das?
00:25:54: meinst du mit aufstellen wie viele Menschen du um dich rumscharst?
00:25:57: meinst Du mit auf stellen welche Themen du neu hinzunimmst loslässt?
00:26:02: meinst du mit Aufstellen welche Kundengruppen?
00:26:04: also da geht es ja schon los selbst wenn ich's mit mir alleine mache.
00:26:09: Das mag ich sehr daran und das ist auch oft ja ein Hinderungsgrund in den Unternehmen, weil gefühlt alle so getrieben sind zeitlich auch von.
00:26:18: wir brauchen schnelle Lösungen.
00:26:19: Wir müssen flott agieren
00:26:22: usw.,
00:26:24: diese ja ich sage mal fast schon kulturelle Veränderung.
00:26:29: Das wäre so einer meiner auch wieder Hypothesen zur Arbeit mit Design Thinking.
00:26:33: wenn ein Unternehmen mehr und mehr sich diesem Prozess Hingibt, ein Vertraut sozusagen.
00:26:40: Ob dadurch beobachtbar ist dass ich diese Kultur ein Stück verändert habe?
00:26:44: Dass es Legitimer wird, dass es stärker betrieben wird zu sein Moment Stop!
00:26:49: Den müssen wir mal checken.
00:26:50: haben wir hier überhaupt gerade mit den Worten das gleiche Gedankenbild über das wir hier sprechen?
00:26:57: erlebst du sowas jetzt gleich mal so eine kleine Schleife die ich wegdrehe vom ganz engen Thema?
00:27:02: aber merke gerade das ploppt sollen mehr auf.
00:27:06: Interessanterweise wird das im Augenblick weniger.
00:27:10: Ach, wie interessant!
00:27:11: Hast du eine Idee?
00:27:11: Ja also meine Wahrnehmung ist dass es weniger gewünscht wird, das Unternehmen weniger strukturiert an ihren Aufgaben arbeiten sondern im Augenblick ist es unfassbar stark getrieben von operativer Hektik würde
00:27:28: ich sagen.
00:27:29: Das war auch meine Idee gewesen, dieses gefühlt... der Druck ist noch höher geworden Und dann laufen wir noch mehr Gefahr in schnelles, schnelles Action zu kommen und nicht mehr sortiert und ziehgerichtet.
00:27:44: Genau!
00:27:45: Das ist eigentlich schade weil meines Erachtens braucht es gar nicht so viel.
00:27:48: ich habe jetzt gerade diesen ersten drei Sachen.
00:27:51: was gibt's?
00:27:51: Es sind zwei Zyklen im Design Thinking das eine der Verstehendsteil oder das andere ist der Lösungsteil und ich bin überzeugt dass wenn man den Verstehenstil einmal einigermaßen sauber gemacht hat, das ist wie so eine Torte die sich dann aufbaut.
00:28:07: Also diese Tortenschichten werden immer dichter.
00:28:09: ich mache vielleicht unten Ein Teigschicht und dann mach ich ein bisschen Sahne drauf.
00:28:16: Und ich kann so wie bei einer Hochzeitstorte, wo das dann sich so verjüngt nach oben, denn gesetze ich immer noch mal ein bisschen was drauf.
00:28:24: aber ich muss nicht mehr diese ganze Basisarbeit die unterste Tortenbotenschicht, die muss ich nicht jedes Mal machen.
00:28:30: Ich kann ja auch davon ausgehen dass das Unternehmen eine Kenntnis hat von Kunden vom Produkt von Alternativen von Materialien Was weiß ich?
00:28:39: Was alles mitspielt Das ist ja nicht so, dass es nicht vorhanden ist.
00:28:43: Es geht eben drum und wir haben jetzt ja über diesen Selbstständigen gesprochen, das für sich alleine macht.
00:28:51: Wenn du in einem Team bist dann hast du ja noch mehr Wissen.
00:28:54: Und du hast ja auch noch mehr Grundlage.
00:28:58: Die Frage ist halt...
00:28:59: Genau!
00:29:01: Du schmeißt zusammen Du einigst dich erst mal.
00:29:06: Also ich male immer ganz gerne einen Bild von fünf Leuten, die am Tisch sitzen und haben so eine Sprechblase und da steht drüber wir haben verstanden Und dann mal ich so Gedankenglasen daneben und dann hat der eine in Quadrat im Kopf, und der andere in Kreis.
00:29:23: Der dritte in Dreijegg und immer einmal ein Fragezeichen.
00:29:29: Und das Fragezeichnen im Kopf hat.
00:29:31: er fragt nicht weil er denkt, ich frage einen, der es verstanden hat beim Rauslaufen
00:29:36: aus
00:29:36: dem Raum.
00:29:37: Sehr peinlich!
00:29:38: Das macht die einzige, der
00:29:40: das Frage Zeichen hat.
00:29:44: Und wenn ich dieses Bild zeige, das ist mittlerweile schon so mein Grundrepport war.
00:29:48: Wenn ich in den Raum reingehe, drehe jetzt mal diesen Tisch und diese Strichmännchen drum herum... ...und die Leute gucken das an und fangen alle an zu grinsen.
00:29:56: Na
00:29:56: klar!
00:29:57: Was ist dieses erkennende Grinsinn?
00:29:59: Wo?
00:29:59: alle sagen ja genau, ich bin mal der, weil ich erlebe Prozesse genauso.
00:30:03: Ja.
00:30:05: Das hat mir eben im Design Thinking Wird sozusagen
00:30:10: eliminiert in einem Vorsträgerchen?
00:30:12: Ob du sie ganz eliminieren kannst, weiß ich nicht.
00:30:15: Wahrscheinlich
00:30:16: auch nicht aber...
00:30:17: Die Welt verändert sich ja ständig und wenn ich aus dem Raum rausgehe dann habe ich vielleicht schon direkt die nächste Information die meine Wahrnehmung verändert.
00:30:25: Aber von Zeit zu Zeit immer mal wieder es innezuhalten und zu sagen Was haben wir denn eigentlich?
00:30:32: Und jetzt als Team... Ich kann mir
00:30:34: das weg gerade dass ich das nicht abhaken kann!
00:30:36: Ich bin nicht fertig damit sondern
00:30:39: Du bist nie fertig.
00:30:41: Also abgesehen davon, dass ich auch gerade dachte, naja mein Gott, selbst wenn wir jetzt anfangen über ein Kreis, Quadrat
00:30:46: usw.,
00:30:46: da müssen immer so viele Details reden um das gleiche Bild zu haben wie dick ist der Strich?
00:30:51: Wie lange sind die Seiten?
00:30:52: Welche Farben
00:30:53: hast
00:30:53: du?
00:30:54: Genau, es ist eine Spitze unten und Farbe und Blablubne und das nur mit Quadraten und Kreisen.
00:31:02: aber diese
00:31:03: andere
00:31:04: Tatsache, dass ja immer wieder neue Informationen dazu kommen.
00:31:07: Dass durch das mich selbst dann weiter beschäftigen daran arbeiten und so weiter ich einen anderen Blick darauf kriege.
00:31:14: Und das ergibt natürlich auch wieder diese Schleifenstruktur die immer wieder iterativ das auch nochmal anguckt war es natürlich auch wieder zu diesem erschreckenden Bild von, oh mein Gott wie aufwendig er führt was möglicherweise davon wegtreibt.
00:31:31: erzähl mal du hast schon gesagt so einen Tag kann funktionieren um sich so einem Prozess wirklich einmal in Gänze zu widmen.
00:31:41: wir gucken ja so aus Zweilichtung.
00:31:42: Einmal das den Gesamtprozess tatsächlich selber zum Modellen zu leiten.
00:31:47: Was tut der WhatsApp Formi?
00:31:49: wenn ich das jetzt höre und vielleicht denke Ich will auch mit strahlenden Augen aus einer Weiterbildung kommen und sagen, das ist es jetzt für mich.
00:31:56: Also gucke ich mir das vielleicht wirklich so tief an, dass sich er selber moderieren möchte?
00:32:00: Und die zweite Blickrichtung, die wir
00:32:02: haben,
00:32:03: gibt es Elemente davon, wo du sagst, die sind auch in anderen Trainingskonstrukten für dich sehr hilfreich, sehr leicht adaptierbar.
00:32:16: Dann werden sie erst mal aufs Erste gucken.
00:32:17: Ich will so einen ganzen Prozess begleiten.
00:32:20: Über welche Dimensionen reden wir da?
00:32:23: Ist Eintag eine Minimumgeschichte, geht das bis zu drei Wochen.
00:32:26: Was kann ich mir davor stellen?
00:32:31: Ja, furcht... Also, ich glaube mal so... Ich
00:32:35: wäre gerne einfach zu beantworten der Frage.
00:32:37: Genau!
00:32:42: Also, Eintage bringt auf jeden Fall schonmal dass die Leute sich meistens wundern wie viel sie an einem Tag erreichen können.
00:32:51: Dass es meistens abends so ist, die ist das Erstaunen.
00:32:56: Wow!
00:32:56: Wir haben uns auf was geeinigt.
00:32:58: wir haben ganz anders zusammengearbeitet als sonst.
00:33:01: Wir haben vielleicht weniger Auseinandersetzungen gehabt und mehr konstruktive Diskussionen Und in der Regel steht am Abend halt irgendwas was sichtbar geworden ist.
00:33:12: Und das erleben viele ja gar nicht mehr, dass irgendwas sichtbares wird auch wenn es ein abstrakter Prozess ist oder so.
00:33:18: Also ich kann mich an Veranstaltungen erinnern wo wir keine Ahnung über die Finanzierung von Autos gesprochen haben oder inflationären Bedingungen oder so, wenn Vertriebsorganisationen in Ländern arbeiten die halt eine hohe Inflation haben und du denkst wie Was gibt's jetzt da am Schluss von Prototypen?
00:33:43: Ja.
00:33:45: Und dann stehen da auf einmal Ideen sichtbar gemacht durch Zeichnungen, durch Modelle oder so?
00:33:52: ja also in dem konkreten Fall war es so.
00:33:54: ich glaube da hatten wir zehn Sparschweine dastehen und haben gesagt okay zwischen der Bestellung und der Lieferung haben wir zwar die und die Inflation aber wir haben ein Modell das jeden Monat irgendwie verteilt wird.
00:34:09: von dieser Annahme keine Ahnung, es lässt sich schwer darstellen.
00:34:11: Aber wir hatten wirklich so zehn Sparschwein-Modelle dastehen und haben halt gesagt So jetzt kommt Monat eins, jetzt kommt ein Monat zwei und jetzt kommt einen Monat drei und so kann man sich das vorstellen.
00:34:22: oder mein Mann hat bei SAP in einem Bereich gearbeitet, der super trocken war und zwar Software-Sicherheit.
00:34:29: Also ein Entwickler will das jetzt mal alle weg hören.
00:34:33: Ein Entwickler wird alles andere... also Software Sicherheit ist zwar ein wahnsinnig wichtiges Thema ja?
00:34:41: Oder Bedienbarkeit.
00:34:42: aber was man ja will ist das eigentliche Problem lösen.
00:34:47: Ja, das müssen wir machen.
00:34:49: damit wird die Qualitätsstandards halten.
00:34:52: Aber es ist ungefähr so beliebt wie kein Ernst und Prokoli bei Kindern.
00:34:57: Und dann haben sie statt für eine große Veranstaltung statt einer Vortrag gesagt Wir machen einen Raum wie so ne Geisterbahn wo wir mal ein bisschen illustrativ zeigen was passiert eigentlich wenn das nicht eingehalten wird.
00:35:14: Und dann hatten die zum Beispiel, da musste man anhand von der Tastatur durch ein Haus, durch ein brennendes Haus navigieren also links rechts und so.
00:35:24: Aber die haben gesagt drückt die rote oder die grüne Taste aber alle Tasten waren grau.
00:35:31: Jetzt haben wir rot-grün geblendet halt ja?
00:35:33: Ja genau Spannende Idee.
00:35:36: Oder du hast auf einmal hast du eine Maske auf und du bist blind, und du musst irgendwie anders erfahren wo diese Taste ist.
00:35:44: oder du musst es überlegen wie du bei einem Software-Update richtig ist, ein hänzlicher Legomodell genommen, wo man halt zu einem Zeitpunkt zwei Dinge zusammenbringen muss und das einfach kritisch ist das zu machen.
00:35:58: und die haben das praktisch in ne haptische oder erlebbare Form gebracht.
00:36:03: Und auf einmal hatte dieser Bereich, die sonst eher als unbeliebt wahrgenommen wurden.
00:36:09: Die hatten Leute Schlange stellen vor diesem Halloween-Zimmer.
00:36:13: Mussten Nummern verteilen und aus den zwei Stunden wiederkommen was jetzt eine Platzgarte in zwei Stunden besser auch für die Gruppe selber eine ganz andere Erfahrung von Wirksamkeit war.
00:36:23: Ja
00:36:24: voll!
00:36:25: Das ist ja der Teil der im zweiten... Zyklus so zu sein passiert.
00:36:29: Genau.
00:36:29: Das ist das erste Verstehen in dieser Zeit, weil das ja eine Verbindung die schon auch richtig ist zu seinen Bastelnmalen erschaffen also möglichst raus aus dem Kopf rein in andere Ausdrucksformen, die dadurch Dinge möglich waren, die ich im Kopf niemals hinkriegen könnte wenn ich weiter Brüten da sitze und mit meinem Sachverstand oder meiner Logik daran arbeiten möchte.
00:36:57: Und jetzt fähre ich nochmal zurück.
00:36:59: Genau,
00:37:02: dieser Prozess, diesen Prozess zu entwickeln oder diese Idee mit diesem Geisterhaus für Software Sicherheit hat einen Tag gedauert.
00:37:11: Also super!
00:37:12: Natürlich im Design-Thinking-Prozess.
00:37:18: Genau, das ist ja ein schönes Beispiel.
00:37:19: Das heißt kann man sagen ungefähr die Verteilung ist immer so halber Tag, halber Trag auf diese beiden Phasen
00:37:26: einfach... Wenn mal einen Tag macht?
00:37:28: Macht man morgens verstehen abends.
00:37:30: Also ich habe ja ein Buch zu dem Thema geschrieben und ich muss machen, welches gesagt gebrauchen.
00:37:34: Ja sehr gut!
00:37:37: Jürgen sagte das hattet ihr sowieso schon.
00:37:39: der war ja ganz überrascht als er sich die Autorin bin als wir uns trafen.
00:37:45: Er hat es wahrscheinlich auch bei Jürgens Bibliothek ist tatsächlich ungefähr nochmal dafür so groß wie die, die hier neben mir ist.
00:37:51: aber ich habe jetzt auf Design-Thinking schnell starten was ich auch als Titel eben genau zu diesem zeitlichen Thema so relevant finden,
00:38:00: weil in
00:38:00: meinem Kopf auch dieser Bayes besteht.
00:38:02: Das ist ein langer Prozess, das ist aufwendig.
00:38:06: Da muss man erst mal gucken, kriegt man das hin?
00:38:08: Genau und ihr hattet?
00:38:09: Ja, genau und wir hatten genau das erkannt was du sagst.
00:38:12: also wir hatten das Buch zum einem Zeitpunkt dann haben wir das geschrieben Und wir hatten gesagt, das Problem... Also aus unserer Sicht waren wir sehr häufig mit dieser Annahme konfrontiert.
00:38:26: Das ist riesig groß und kompliziert und da wollen mal ganz viel Aufwand und ganz viele Leute und so.
00:38:31: Wir haben gesagt, lass es uns mal runterdämpfen auf das was ich brauche um durch einen oder zwei Tage durchzukommen um überhaupt mein Gespür zu kriegen, was in dem Prozess drin ist.
00:38:43: Jetzt bin ich ein großer Skeptiker Design Thinking nur als Workshop Methode zu sehen Aber als Einstieg hast du ja keine andere Wahl.
00:38:52: Also, du kommst immer über diesen Workshop-Einstieg und wir haben gesagt es gibt im Prinzip ganz viele tolle Bücher auf dem Markt auch sehr umfangreich in das Thema wirklich umfänglich angehen aber es gibt keins dass dich einfach nur einmal einigermaßen sicher durch diesen Prozess durchführt auch wenn du ein Anfänger bist.
00:39:14: Und dann haben wir das geschrieben, im Grunde genommen wie ein Kochbuch und versucht durch Illustrationen und Bilder so zu gestalten.
00:39:20: Dass es auch ansprechend ist, was zu tun, dass es anschaulich ist.
00:39:24: Was wir ganz häufig hören – und das war so bis in meine Idee das reinzubringen, deshalb bin ich da auch stolz drauf – war ... Ich habe gesagt, es hört sich jetzt vielleicht blöd an aber lasst uns zwei Beispielagenten reinbringen.
00:39:35: Ja, schön!
00:39:36: Weil viele Leute sagen ja, wie teile ich's denn zeitlich auf?
00:39:43: Natürlich funktioniert es nicht immer eins zu eins, aber wir haben einfach mal gesagt genau im Prinzip wenn du einen Tag hast dann mach morgens verstehen und mittags Lösungen.
00:39:52: Und wenn du zwei Tage hast dann machst am ersten Tag verstehen und fängst vielleicht ein bisschen mit Lösungen an und am zweiten Tag machst Du Lösungen!
00:40:01: Wie schön.
00:40:02: also dieses das ganze greifbar kriegen ist ja relevant und du hast dennoch gerade gesagt und da bin ich natürlich gedanklich auch nochmal Hengebehm und findest super spannend.
00:40:11: Du sagst, es ist nicht nur eine Workshop-Methode.
00:40:13: das ist dir wichtig!
00:40:15: Ich hab' ne Vermutung.
00:40:16: aber sag mal was ist für dich?
00:40:19: Statt nur einer Workshop-methode?
00:40:21: Also ich habe ja vorher gesagt jetzt... ...ich hab' für mich zwei Definitionen von Design Thinking.
00:40:25: Das eine ist dieses... ich sag mal technische Und das andere ist was es eigentlich bewirken kann.
00:40:31: und für mich ist es eigentlich ein... wie sie in der Art Betriebssysteme Für Teams Und zwar immer Wenn wir... Das ist das Gleiche, was ich vorhin schon gesagt habe.
00:40:44: Immer wenn die Antwort nicht kennen.
00:40:46: Also immer wenn wir in die Ungewissheit gehen.
00:40:48: Denn wenn wir die Antworten nicht kennen sind wir der Ungewessheit und den meisten Menschen fällt der Umgang mit Ungewassheit furchtbar schwer.
00:40:55: Ja absolut!
00:40:58: Und im Design-Thinking hab' ich halt dadurch dass sich dann Immer wieder sichergestellt sind wir am gleichen Punkt, haben wir das gleiche Verständnis?
00:41:06: Haben wir recherchiert?
00:41:07: Verstehen wir was unsere Kundenbedürfnisse sind?
00:41:13: Ja genau.
00:41:13: Das gibt Sicherheit dass die anderen und sich das auszusprechen oder auch sich einzugestehen Nein!
00:41:18: Wir wissen es gerade alle nicht.
00:41:20: aber das erleichtert mich als Individuum.
00:41:29: Ja, sofort fühlbar.
00:41:30: Sofort nachvollziehbar.
00:41:32: Das heißt es sich hätte jetzt auch wieder von dem berühmten Begriff Haltung gesprochen die aber damit schwenke ich mag den begriff betriebssystem sehr das ist wenn ich das einmal für mich erlebt habe und diesen nutzenspüren konnte und dann die struktur verstehe also brauche ja auch einen verständnis ums dann rekapitulieren zu können dann ist die wahrscheinlichkeit groß dass von mir selbst sozusagen gezückt wird, als Weg in dem Moment wo ich das spüre.
00:42:01: Dass da keiner von außen mehr kommt und mir sagen muss möchte hey pass auf wir machen jetzt mal wieder einen Workshop dazu sondern dass ich eigentlich das so ein Team schon adressiert oder dass ich sage Moment brauch ich mal kurz ja ich muss mal verstehen was ist hier eigentlich gerade los?
00:42:14: Wem geht es denn auch so und wie gesetzen uns daran?
00:42:16: ist Das genau so wie du das meinst?
00:42:18: Ich seh dich nicken die anderen nicht.
00:42:24: Ja genau und im Grunde genommen Ich würde auch schon gefragt, aber der Chef ist ja nicht weiß wo es hinführt.
00:42:32: Das
00:42:33: muss er entlassen werden!
00:42:34: Weil der muss immer wissen was hin geht.
00:42:36: Da sind wir ja schon mal ganz klar.
00:42:38: Ja
00:42:39: genau.
00:42:39: und dann sage ich, aber das Gute ist doch zu sagen okay ich weiß die Antwort nicht, aber ich kenne einen Weg.
00:42:45: Ich
00:42:46: kenne ein Prozess eben.
00:42:48: Die Wahrscheinlichkeit
00:42:49: erhöht
00:42:51: dass wird es gemeinsam lösen und wenn wir das jetzt nochmal wieder bei Resilienz ja auch.
00:42:55: Es ist ja auch wenn ich weiß ich stand in der Vergangenheit vor ähnlichem komplizierten, komplexen Problemen.
00:43:05: Aber ich habe mit meiner Art der Problemlösungskompetenz das bewältigen können.
00:43:11: Dann gehe ich mit einer anderen Zuversicht rein und mein Lieblingsbuch Design Thinking ist nicht mein eigenes sondern das Buch Creative Confidence von Dave Kelly und Dave und Tom Kelly glaube ich gemeinsam.
00:43:28: Und da sagt er eben, es geht nicht darum diese Methoden zu können sondern es geht drum eine Haltung der Zuversicht zu entwickeln und zu sagen ja ich kenne die Antwort nicht.
00:43:39: Aber ich weiß das ich eine Art von Problemlösungskompetenz habe, die mir in der Vergangenheit ermöglicht hat ähnlich schwer wegen der Aufgaben zu lösen.
00:43:50: Das ist ja auch Thema Selbstwirksamkeit und das kann ich ja auch als ganzes Team fühlen, dass ich wirksam bin in dem ich einen Weg habe.
00:43:58: Und genauso als führungskräftig ermutige mein Spruch war natürlich super sarkastisch gemeint mit diesem.
00:44:03: der muss heraus wenn er keine Lösung hat.
00:44:04: Ich ermutigere alle Führungskräfte in diese Richtung zu denken die es vielleicht bisher immer noch schwierig finden.
00:44:10: aber wir sind sehr erzogen vielfach zu diesem Du musst eine Lösung haben sonst bist du Teil des Problems.
00:44:15: blabby blubb Das geht nicht mehr und das geht schon lange nicht mehr.
00:44:20: Und das bildet diese Methode auch ab, da geht es nicht darum.
00:44:24: Es geht sogar genau darum dass ich keine Lösung vorgefertigt in den Prozess mit reinnehme weil das sicherlich also da könnten wir jetzt auch noch mal eine extra Folge machen über Risiken im Arbeiten mit diesem Vorgehen.
00:44:34: wenn dann trotzdem da jemand sitzt ja von vornherein glaubt die Lösung zu wissen und alles versucht dafür zu tun dass genau die dann auch rauskommt ist das hier super hinderlich.
00:44:44: Da würde ich jetzt aber nicht so gerne hindenken, sondern eher, weil wir so langsam auch in Richtung Ende schwenken müssten von der Gesamtzeit her.
00:44:53: Das mich noch interessiert die Idee zu sagen gibt es einzelne...
00:45:01: Einzelne Elemente?
00:45:02: Genau, Element ist ein viel schöneres Wort!
00:45:04: Ja genau und da habe ich mich gerade so gewungen, weil Methoden sind es nicht nur sehr nicht nur das Tool, sondern gibt es andere Dinge kleine Einheiten davon wo du sagst Sind in jedem Training für mich relevant, passend, hilfreich empfehlenswert?
00:45:18: Es gibt drei Dinge.
00:45:20: Ich liebe ja immer so drei.
00:45:22: Wunderbar!
00:45:22: Ich liebe auch schon den Anfang besser.
00:45:24: Es gibt three things you have to do with it.
00:45:28: Also wenn wir ganz basic sind dann ist es die.
00:45:33: was ich lieb is dass man erst schreibt und dann spricht.
00:45:39: Das ist auch eine Empfehlung, die ich gebe.
00:45:40: Und das kann man immer machen!
00:45:42: Wenn man nur in einem Meeting ist, kann man sagen, bevor jetzt einer anfängt zu reden, schreibt mal jeder auf sein Zettel und wir zeigen uns nachher die Zetteln gemeinsam.
00:45:53: Es entstehen die ganz andere Variante an Antworten.
00:45:56: Genau, ich unterstütze plus eins, plus zwei, plus drei, plus vier weil auch eben introvertierte mitgenommen werden, weil ich selber vorher ahnen las mich damit beschäftige Weil ich bei dem Bleibe was ich gedacht habe und mich nicht zu schnell mitreißen lasse in die Schienen Die anderen Aussagen Vorgeben.
00:46:14: noch einen Grund für dich?
00:46:19: Nö Aber noch ein zweites Ende.
00:46:21: Punkt zwei und drei
00:46:23: Ja, auf jeden Fall.
00:46:25: Da hast du es mir klar!
00:46:25: Die sind noch offen.
00:46:27: Elemente zwei und drei sind auch offen.
00:46:29: Aber genau.
00:46:32: Punkt zwei wäre... Und ich weiß das ist bei vielen das unbeliebteste Tool im Design Thinking ist in Personas.
00:46:40: Ja ein Stichwort was ich auch viel damit verbinde, was ich tatsächlich mittlerweile durch KI auch ganz interessant lösbar oder zumindest unterstützbar finde.
00:46:49: aber warum unbeliebtes?
00:46:51: Der hätte ich jetzt gar nicht gedacht
00:46:53: Weil ganz viele Menschen sich schwer damit tun.
00:46:56: Also ich mache Personen als immer mithilfe von so einem Profilfragenbogen.
00:47:01: Ich sage fast mal, wie heißt die Person?
00:47:02: Was macht sie?
00:47:03: Zivobis und so weiter.
00:47:05: Damit wir überhaupt mal wissen sprechen wir über die gleiche Person.
00:47:08: Und dann lasse ich eine Empathiekarte erstellen.
00:47:12: So ne Empathie-Map wo man sagt was die Person tut sie, was denkt sie und was fühlt sie.
00:47:19: Und schon da stellen ich oft fest, dass sie mal sagen was sagt so eine Person wohl?
00:47:23: und dann sage ich naja wenn Sie mir im Grunde sprechen würden über ihre Fragestellung.
00:47:27: Was würde die Person sagen?
00:47:29: Schon das ist ein bisschen verunsichert für viele weil so dieses habe ich wirklich gut hingehört.
00:47:35: weiß ich es wirklich?
00:47:38: Bringt es jetzt, was sich das auf eine Person zu projizieren?
00:47:41: Noch schwieriger.
00:47:42: Was tut die um Gottes Willen?
00:47:43: Was tut sie?
00:47:45: Sieht aus oder geht ihr ins Internet und googelt oder holt die irgendwas aus dem Schrank?
00:47:50: oder keine Ahnung kratzt ich an der Nase weil sie gar nicht weiß, was sie jetzt tun soll.
00:47:55: Und dass ist ja das Offensichtliche, was wir beobachten und hören können.
00:47:59: Aber deshalb liebe ich die Person und diese Empathie-Map, weil wenn jemand das einmal gemacht hat dann hört er in Zukunft besser zu.
00:48:06: Dann überlegt er was würde ich da reinschreiben?
00:48:09: Und sie sehen
00:48:10: Dinge auf einmal.
00:48:12: Genau!
00:48:13: Und dann kommen wir ins Denken und Fühlen und auch da sind wir ja im Feld der Annahmen und der Vermutungen.
00:48:22: natürlich wissen wir nicht was jemand denkt oder fühlt aber allein darüber nachzudenken Und ich erzähle dann immer gerne von meiner besten Freundin Katrin, die Floristin ist und die für mich das eigentlich ständig intuitiv tut.
00:48:38: Die hört mir zu, die guckt mich an und dann sagt sie nach einer Weile – oh du Mensch Inger!
00:48:43: Wenn ich das so höre, dann wird es mir jetzt so-und-so gehen an deiner Stelle.
00:48:48: Da würde ich jetzt denken X Y. Und was macht sie?
00:48:52: Sie trifft eine Annahme Sie stellt mir die Frage und dadurch, dass sie mir die Fragen stellt, eröffnet sie mir eine Möglichkeit ja oder nein zu sagen oder zu erklären.
00:49:03: Und das liebe ich an Persona- und Empathiekarten.
00:49:07: Das zu lernen einfach nur um das gespürt zu schärfen
00:49:13: Das habe ich auch sofort zwei ergänzende, unterstützende Gedanken.
00:49:17: Das eine ist dieses Thema Spiegeln was wir sehr favorisieren als kommunikatives Mittel.
00:49:23: Ich spiegel dir eben genau aufgrund meiner Annahme Ideen.
00:49:28: wie denkst du gerade?
00:49:29: Wie geht es dir gerade?
00:49:31: Welches Gefühl steckt bei dir hinten dran?
00:49:34: Und auch da sehe ich Menschen häufig in absolutem Struggle, weil sie gar keine Idee haben.
00:49:39: Was könnte das für ein Wort sein?
00:49:40: Was steht, was der Mensch fühlt und das übe ich damit?
00:49:44: Das finde ich eine super Brücke.
00:49:46: Also wann kann ich das brauchen?
00:49:49: Ich habe hier viel mit Seminarschau-Spielern, wo dann viel gefragt wird wie verhält sich diese andere Person.
00:49:55: Da wird auch den Menschen ganz oft deutlich, wie wenig Sie das beantworten können.
00:50:00: Dieses Bewusstsein... mehr zu gucken, mehr zu... ...zuzulassen.
00:50:06: Mit der Achtsamkeit wirklich beim anderen zu sein kann ich sofort spüren.
00:50:09: Wie cool!
00:50:10: Punkt Nummer
00:50:11: drei fehlt noch eins.
00:50:17: Das dritte was ich persönlich und man mag es nicht glauben nach diesem Gespräch wo ich dich ständig, ja ich will etwas sagen, ich will was sagen.
00:50:26: Hab ich gar nicht so empfunden.
00:50:27: Hast du mich so empfindet?
00:50:28: Okay gut.
00:50:28: Nein gar nicht alles gut.
00:50:33: Und das Problem in Anführungszeichen hatten wir gerade auch nicht, aber auch mal stille auszuhalten oder selber mal nichts zu sagen.
00:50:41: Das ist so ein Punkt der mir sehr bewusst wurde, weil ich ja in dem Prozess viel beobachte.
00:50:48: Ich sage oft, ich gucke den Leuten beim Arbeiten zu und das ist auch was sich ganz häufig dann nach einen Entführungskräften nach so einem Workshop wenn sie dabei sind an die Hand gäbe, sei ich ... Oder was ich Ihnen vorher auch schon sag, versuch mal dich rauszuhalten!
00:51:04: mal nichts zu sagen, mal nur zuzuhören was die anderen sagen.
00:51:08: Und für mich als Moderatorin ich habe wirklich gelernt diese Stille auszuhalten, die manchmal entsteht auch in Gesprächen.
00:51:17: Toll!
00:51:18: Das hab' ich damit überhaupt nicht verbunden dass das dann auch ein Lernfeld sein kann.
00:51:21: er schließt sich mir aber auch gleich eben in der Rolle derer die den Prozess begleitet wirklich laufen zu lassen und zu zulassen, dass ich eben weder korrigierend noch interpretieren und sonst irgendwie reingehen, sondern tatsächlich in der Begleitenden.
00:51:36: das Raumhalten hast du vorhin erwähnt.
00:51:37: Das ist
00:51:38: für mich immer ein schöner
00:51:39: Begriff, es genau in dieser Rolle zu sein was eben nicht mit verbalen Reingehen verbunden ist,
00:51:46: sondern mit
00:51:47: einer inneren Haltung einem, was der Körper wahrscheinlich auch dann sehr stürzt.
00:51:51: aber was wenn ich bewusst steuere?
00:51:52: Also wo du wahrscheinlich nicht überlegst, was machst du jetzt mit der Augenbraue rechts oder links, sondern dass naus Strahlung die sagt okay das ist jetzt hier alles Genau richtig und kann genau jetzt stattfinden.
00:52:03: Und geht mal aufeinander, miteinander nicht mit mir.
00:52:06: Ich bin da im Moment nur am Rand.
00:52:08: Ja
00:52:10: tolles Aspekt.
00:52:12: Schön!
00:52:13: Drei ganz praktische Sachen, die ich reinnehmen kann.
00:52:17: Und wenn ich dich richtig verstanden habe bei Punkt zwei muss es gar nicht die ganze Person sein sondern auch allein zum Beispiel mal über so eine Empathie-Map nachzudenken.
00:52:25: an welchen Stellen nehme ich die mit in meinen Training rein?
00:52:27: Wenn's z.B.
00:52:28: bei Konflikten drum geht mein Gesprächspartner ein bisschen näher zu beleuchten?
00:52:33: also meine Konfliktpartner und cool sehr toll Inga.
00:52:39: Ich will weitermachen, aber ich fühle es... Ein Blick
00:52:44: auf die Uhrzeit sagt
00:52:45: mir wir sollten jetzt leider aufhören.
00:52:49: Ich danke dir ganz herzlich!
00:52:51: Das hat erstens riesigen Spaß gemacht und mir zweitens aber auch nochmal wirklich ein Bild gegeben was ich so vorher nicht hätte formulieren können.
00:52:58: zu Design Thinking obwohl ich das schon sehr lange auch immer wieder kenne und mir begegnet ist.
00:53:03: und eins was bei mir auch wieder viel Lust geschürzt hat gerade diese Haltung als Betriebssystem innerhalb eines Teams, da wieder ein mehr Blick drauf zu lenken.
00:53:15: Wo ist das da?
00:53:16: Wo ist es nicht da und wo kann man es genau auch durch diese Arbeitsweise noch mal reingebracht oder bestärkt werden?
00:53:23: Vielen
00:53:24: Dank dafür!
00:53:26: Vielen vielen dank für die Einladung.
00:53:27: Das war richtig schön was gemacht Sehr cool.
00:53:32: Liebe Grüße an Jürgen!
00:53:34: Das mache ich sehr gerne, genau der Leider heute nicht mit dabei sein konnte in der Aufnahme und der das mit Sicherheit bereut und vielleicht auch mit dir dann nochmal eine eigene Macht.
00:53:44: wer weiß?
00:53:46: Ja oder er will ja ihr wollt ihr wollt ja.
00:53:48: beide binden mir auch ne Folge noch Leadership Kino Podcast aufnehmen.
00:53:52: Es ist die andere Wunde.
00:53:54: da sind wir deine Gäste ganz genau.
00:53:57: Alles liebe für dich und bis ganz ganz bald.
00:54:09: Danke Finde ich auch.
00:54:21: Bis bald, tschüss!
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