Was ziehe ich an?

Shownotes

„Was ziehst Du an?“
Eine vermeintlich banale Frage – und doch steckt so viel mehr dahinter. Kleidung ist weit mehr als nur Stoff auf der Haut: Sie beeinflusst, wie Du wahrgenommen wirst, wie Du Dich fühlst und sogar, wie Du denkst.

In dieser Folge sprechen wir über das Outfit als unterschätztes Tool im Trainingskontext. Wir teilen persönliche Erlebnisse, erzählen von peinlichen (und lehrreichen) Momenten und werfen einen Blick auf spannende psychologische Effekte wie die „Enclothed Cognition“. Du bekommst Impulse, wie Du Kleidung gezielt einsetzen kannst, um Kongruenz, Wirkung und Sicherheit zu stärken – für Dich und Deine Teilnehmenden.

Inspirierende Minuten wünschen Dir
Sabine und Jürgen

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Redaktion und Produktion: Sabine Venske-Heß und Jürgen Schulze-Seeger
Musik, Sprecher, technische Unterstützung: Felix Müller, hejfelix.com
Fotos: Uwe Klössing, personalbrandingcompany.de


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Transkript anzeigen

00:00:03: Ich habe dich auch schon in einen quer gestreiften Shirt gesehen.

00:00:07: Also wenn das Shirt nicht ganz über den Bauch reicht.

00:00:10: Aber dieses nicht selber Wohlfühlen steht ganz

00:00:13: oben.

00:00:13: Oder so überdimensionale Ohrringe.

00:00:16: Schuhe, die keine Geräusche machen.

00:00:18: Vor fünf, zwanzig Jahren hätte man mich so noch erlebt.

00:00:25: Learn, unlearn,

00:00:27: repeat.

00:00:29: Der Podcast für alle, die das lernen leichter.

00:00:32: Und das Verlern schneller machen wollen.

00:00:35: Mit Sabine Fenske-Hess und Jürgen Schülze-Sega.

00:00:42: Hey Sabine.

00:00:44: Hello.

00:00:46: Ich habe heute das Thema für den wahrscheinlich kürzesten Podcast, den wir produziert haben.

00:00:53: Das macht mich neugierig.

00:00:56: Es geht um Outfit.

00:01:04: Und zwar tatsächlich darum, wenn dir die Frage zu banal ist, dann nehme ich einen anderen.

00:01:13: Es gibt ja so viele Aspekte, die da mit reinspielen.

00:01:16: Was ziehe ich an?

00:01:18: An diesem Tag, wenn man nichts anderes hat als, also wie ich,

00:01:22: die Frage

00:01:23: einfach zu einfach.

00:01:25: Obwohl du mich manchmal schockst.

00:01:27: Ich habe dich auch schon in einem quer gestreiften Shirt gesehen.

00:01:32: Ich habe ganz sicher...

00:01:33: Das war nicht ich.

00:01:34: Eben.

00:01:35: Davon bin ich total ausgegangen.

00:01:37: Aber der Mensch, der in diesem Shirt steckte, behauptete damals, das sei es du.

00:01:42: War eine gute KI.

00:01:43: Das war ein

00:01:44: Schauspieler, der versucht hat, mich zu Schauspielern.

00:01:49: Wenn dir das zu banal ist, das Thema, dann sagst du, machen wir den ganz kurz.

00:01:52: Aber ich habe tatsächlich immer wieder auch mal mit Trainerinnen und Trainern in der Trennausbildung dieses Thema so kurz eingefügt.

00:02:01: Und dann merke ich immer, das ist für viele doch ein ziemlich großes Thema.

00:02:05: Weil es ja nicht nur so sein muss, dass man irgendwie angepasst ist an die Zielgruppe.

00:02:12: Damit die nicht permanent eine Störung haben, wenn sie nach vorne gucken, dann muss es angepasst sein an deine eigene Stimmung.

00:02:19: Erzähl mal, was nachwählst du aus, was du anziehst oder mitnimmst auf die Reise?

00:02:25: Eine Situation, die mir sofort in den Kopfschuss war, die, dass ich in einem Hotelzimmer morgens stand und mir dessen sehr bewusst wurde, wie wenig Zeit ich mir zum Packen genommen hatte, als ich in meinen Schrank guckte.

00:02:38: Weil da Sachen hängen, die ich alle nicht leiden konnte.

00:02:43: Das war echt doof, weil das ist, glaube ich, einer der Hauptaspekte, nachdem ich mich orientiere, ohne dass ich das vorher jetzt jemals in so eine Systematik gepackt hätte und analysiert habe.

00:02:53: Aber dieses mich selber Wohlfühlen steht ganz oben und das Wohlfühlen heißt einerseits, dass ich weiß, ich kann mich frei bewegen.

00:03:01: Also, gerade so als Frau gibt es ja immer mal wieder die Entscheidungsmöglichkeit, was sehr Kurzes anzuziehen, was ich nicht tue, weil wir ohne Tische arbeiten und ich dann weiß, dass es

00:03:11: viel zu anstrengend, genau,

00:03:13: da man end zu kontrollieren, was ich jetzt gerade mit meinen Beinen mache und welche Einblicke möglich sind und welche ich haben möchte und welche nicht und überhaupt.

00:03:21: Weite ist dieses also neben frei bewegen im Sinne der der Schicklichkeit.

00:03:32: Ist dieses frei bewegen auch wirklich im Raum, also Sachen tragen können, ohne dass ich damit Schwierigkeiten habe.

00:03:38: Das hat auch was mit Farben zu tun, nur zu wissen ich kann was anfassen.

00:03:42: Und auch gerade am ersten Tag, wenn ich relativ sicher bin, dass ich in dem Raum noch ein paar Möbel hin und her bewegen werde, wissen, dass ich das nicht hinterher dann auf jedem Kleidungsstück wiederfinde.

00:03:54: Insofern ist also sowohl Farbe als auch Bewegungsfreiheit im praktischen Sinne gemeint.

00:04:03: Gleichzeitig wohlfühlen heißt für mich total Kleidungsstücke, die ich wirklich mag.

00:04:10: Das macht so viel mit mir zumindest in der Einstimmung.

00:04:13: Irgendwann nehme ich das nicht mehr wahr.

00:04:15: Wahrscheinlich im Laufe des Tages, wenn du mir die Augen zuhältst und fragst, was ich anhabe, weiß ich es vielleicht gar nicht genau.

00:04:20: Aber am Anfang, also die Art, wie ich mich vorher fühle, die wird auch damit ganz klar geprimed.

00:04:28: Kann ich bestätigen, wenn ich morgens mein ... Meine Tasche auspacken sich eng, das ist nie in den Schrank zu hält.

00:04:38: Ich fahre hier Sachen.

00:04:41: Ab und zu passiert das lange nicht mehr.

00:04:43: Das stimmt.

00:04:44: Jetzt habe ich im Moment wenig, was ich hänge.

00:04:45: Aber ich weiß, dass das damals wirklich vor einem solchen Schrank stattfand.

00:04:49: Vielleicht genau deswegen, weil ich vorher schon geahnt habe.

00:04:52: Ich weiß auch nicht, was mache ich eigentlich mit der Kombi, die ich hier in diesem Koffer vorfinde.

00:04:56: Und dann habe ich mir die sogar, das erinnere ich noch, zusammen gebaumelt.

00:04:59: Also nach dem Motto, okay, diese Hose geht so mit diesem Oberteil.

00:05:05: Warte, dann hast du das noch übrig für den zweiten Tag.

00:05:08: Ja, oh.

00:05:09: Okay, schon mit der entsprechenden Begeisterung.

00:05:14: Ich kenne jedenfalls das Gefühl, wenn ich mir gerade ganz frische Topsocken geholt habe, die noch praktisch zusammengeschweißen ist.

00:05:23: Also ans Nagelneu, Nagelneus Longsleeve T-Shirt, eine nagelneue Hose, die ich mich wirklich freue und dann... Top-Nagel-Neue-Sneaker.

00:05:33: Das ist entscheidend bei Sie.

00:05:34: Das ist mein Tag.

00:05:37: Und deswegen kann man das manchmal ja auch tatsächlich bewusst machen, wenn man sagt, ich habe da einen ersten Auftrag, vielleicht eine schwierige Gruppe oder ein schwieriges Thema, und dann muss

00:05:48: das die beste

00:05:49: Ausstattung sein.

00:05:50: Oder ich bin selbst nicht so gut drauf, dann die Top-Ausstattung.

00:05:54: Meine Lieblingsunterhose.

00:05:58: Ich möchte da nicht ins Detail gehen jetzt.

00:06:02: Ja, Glücksunterhose.

00:06:03: Man

00:06:04: kennt das tatsächlich bei Sportlern.

00:06:05: Ja, aber ich kann sagen, Glücksunterhose, wenn du das sagst, dann kennen wir bei Fußballern ja auch ganz klar.

00:06:10: Ich habe sogar mal mit einem gearbeitet, der mir sagte, es ist immer dieselbe und erwäscht sie nicht.

00:06:16: Und dann habe ich ihm gesagt, okay, das ist wirklich

00:06:17: eine Kriegsführung.

00:06:18: Auch da möchte ich jetzt nicht ins Detail gehen.

00:06:23: Das sind Aspekte, was noch?

00:06:27: Klar, es hat etwas mit angemessen hat, an die Zielgruppe zu tun, also wo bin ich gerade unterwegs.

00:06:30: Das davon habe ich mich tatsächlich in den letzten Jahrzehnten, würde ich sagen, immer mehr frei gemacht.

00:06:36: Es gibt immer noch aber ein paar Klamotten, wo ich sage, gut, im Banken-Kontext am ersten Tag würde ich sie nicht anziehen und zwar eher aus einer Selbstschutz ist zu groß, aber um selbst dieses Anpassungsgefühl zu haben, also dieses nicht so völlig rauszufallen aus der Optik, die in dem Raum herrscht, weil ich das nicht hilfreich finde, wenn ich das tue.

00:07:04: Es

00:07:04: ist oft damit so.

00:07:06: Ich möchte die Leute auch nicht so ablenken.

00:07:08: Ja.

00:07:12: Erst mal eine Brücke überwinden müssen, um es zu mir zu kommen.

00:07:14: Deswegen war diese angepasst und war immer sehr wichtig.

00:07:17: Ja, genau.

00:07:18: Also Brücke finde ich das richtige Wort.

00:07:19: Wenn das zur Irritation sorgt.

00:07:22: Also da ist vorne irgendwie eine, die eben in der Jogginghose, die auch vielleicht noch vom letzten Fahrradreparierenden ein paar Spuren enthält und dem sehr ausgeleierten Shirt, was schon durch viele, viele Wäsche mit andersfarbigen Kleidungsstücken hindurchgegangen ist.

00:07:39: Dann ist die Vermutung von Kompetenz und die das Herstellen in einer gewissen Nähe im Sinne von, wir haben Dinge gemeinsam echt schwieriger.

00:07:48: Und das ist ja nichts, was ich sinnvollerweise herbeiführen möchte.

00:07:52: Im umgekehrten Sinne war natürlich genauso nah.

00:07:54: Also wenn ich dann im Kostümchen mit den High Heels in einem Raum sitze oder Glaube auch stehen zu können, weil High Heels bin ich mir da heutzutage nicht mehr sicher, ob ich das überhaupt schaffen würde, dann gucke ich in lauter Jeans und Sweaty gekleidete Menschengruppen hinein.

00:08:14: Das ist genauso bescheuert, weil das auch wieder eine Diskrepanz baut.

00:08:18: Ich kann mich erinnern, das ist sehr lustig.

00:08:20: und mein Trainerausbilder damals, J.J.

00:08:23: Huber.

00:08:23: Ich habe ihn schon mal in irgendeinem fernen entfernten Podcast erwähnt.

00:08:27: J.J.

00:08:28: Huber kam am ersten Tag immer im Maßanzug mit Weste und Einstecktuch und in handgenähten Lederschuhen.

00:08:39: Da kenne ich noch jemanden.

00:08:40: Ja, da ich auch.

00:08:42: Ja.

00:08:43: Aus deinem sehr engen Kreise.

00:08:44: In den zwanzig Jahren hätte man mich so noch erlebt.

00:08:47: Das war total wichtig.

00:08:49: Da hattest du aber auch ein gutes Pondant.

00:08:51: Ich glaube, ihr beide seid so aufgetaucht.

00:08:53: Der Lieber Albrecht und du, kann ich mir

00:08:56: vorstellen.

00:08:59: Genau.

00:08:59: Was war das, unsere Arbeitskleidung?

00:09:01: Herrlich, genau.

00:09:03: Egal ob wir im Corecenter

00:09:04: getrainiert haben, oder sonst waren wir meistens overdressed.

00:09:08: Das war aber egal, weil das war Status.

00:09:11: Wollte

00:09:11: ich gerade sagen, es war Status, oder?

00:09:14: Ich zeige, dass ich mir so eine Klamotte leisten kann.

00:09:16: Das heißt, ich muss

00:09:16: offensichtlich

00:09:17: wahnsinnig erfolgreich sein.

00:09:18: Genau, ganz genau.

00:09:23: Genau so.

00:09:24: Und das weiß ich bei ihm tatsächlich gar nicht.

00:09:26: Ich glaube, das war fast eher auch ein Ritual geworden für ihn selbst, also wie diese Wohlfühlklamotte, weil er schon ab Tag zwei immer in superlässigen Klamotten auftauchte.

00:09:40: Das war irgendwie seine... Erst-Tages-Kleidung.

00:09:45: Das begegnet, das kenne ich auch.

00:09:46: Also, dass es am zweiten Tag dann eine andere Kleidung ist.

00:09:50: Aber ich manchmal habe das Gefühl, ich muss jemanden zweimal kennenlernen.

00:09:53: Ich

00:09:54: glaube, dass das...

00:09:55: Also, es ist eine Irritation am Anfang des zweiten Tages.

00:10:00: Ich habe es am eigenen Leib erlebt.

00:10:02: Ich merkte beim Erster später dann.

00:10:04: Es muss schon so im Jahr zwei Tausendzehn gewesen sein.

00:10:06: Da habe ich mit meinem Bank trainiert und war wieder... Arschteure Kenzo Krawatte rausgeholt und meine Arschteure im Schuh und überhaupt alles Arschteure.

00:10:15: Hast du sowas

00:10:15: noch?

00:10:16: Ich möchte dich unbedingt bei einer Kenzo Krawatte erleben.

00:10:19: Da ist meine Söhne abgestaubt.

00:10:20: Sehr

00:10:21: gut.

00:10:23: Und dann war ich total overdressed und habe es nicht angesprochen und habe so drüber weg trainiert.

00:10:30: War auch ein guter Tag.

00:10:31: und wie am nächsten Tag?

00:10:33: dann habe ich das gemacht wie JJ.

00:10:36: Der hat zumindest Krawatte weggelassen und auch keinen Sacco.

00:10:40: Und so.

00:10:42: Dann waren aber die Teilnehmer alle, so wie ich am ersten Tag.

00:10:46: Das heißt, weil ich es nicht adressiert hatte, haben die gedacht, Scheiße, wir sind hier

00:10:49: anders.

00:10:49: Oh Gott,

00:10:50: wenn das uns anpasst.

00:10:51: Jetzt holen wir auch mal unsere Klamotte raus und dann haben wir alle sehr gelacht, weil ich es dann adressiert hab.

00:10:57: Aber das sind andere Zeiten gewesen.

00:10:59: Ich glaube auch, dass insgesamt die Akzeptanz dessen, dass man nicht mehr in Krawatte trainieren muss.

00:11:03: Ja, das

00:11:04: ist

00:11:04: starkes Ding.

00:11:05: Als man sich jahrelang war das vorbei und weil du das mit dem löchrigen T-Shirt sagst, klar ist Hygiene die Grenze.

00:11:11: oder eben irgendwie

00:11:12: das so Laufmaschen

00:11:14: oder es dann geht.

00:11:16: Löcher drin, dann lenkt das wiederum so ab und ist auch nicht besonders wertschätzend den Teilen in den Gegenüber, dass man sich so schlunzig kleidet.

00:11:24: Aber ich beneide dann immer Leute, die so Themen haben, wo das total zu passt.

00:11:31: Aha, was fällt dir

00:11:32: da ein?

00:11:33: Ja, geil, eine kreative, irgendwie so...

00:11:36: Aber schmutzig passt dann auch nicht, oder?

00:11:38: Oh doch.

00:11:39: Was?

00:11:39: Ja, komischerweise ist es gezwungen.

00:11:41: Das

00:11:41: ist eine Kompetenz, Hygiene, Parallelität zwischen ganz kreativer Kopf und da muss eigentlich der Anzug, den der Ander hat, da muss er drin geschlafen haben.

00:11:52: Oh mein Gott.

00:11:52: Das war jetzt sehr klischee,

00:11:54: aber das

00:11:54: war früher in der Werbung, war das immer schon so, die Berater waren immer top shake mit.

00:12:00: Sonst wäre ausgeschattet und die Kunden waren eigentlich fast ein bisschen enttäuscht, wenn der Kreative auch nur.

00:12:07: Ein Anzug anwärter.

00:12:08: Wir können einen Shop im Kasten haben.

00:12:09: Heute ist alles ein bisschen anders zum Glück.

00:12:13: Aber es ist eine spannende Frage, die natürlich auch immer wieder gestellt wird, wenn du jemanden hast, der mit dazukommt.

00:12:17: Also Seminarscherspieler zum Beispiel.

00:12:19: Wir fragen immer, was ist das Dresscode?

00:12:21: Ja, was ist das Dresscode?

00:12:22: Genau.

00:12:23: Und die Zimmerwärtschätzung, was du gerade angesprochen hast, schwingt natürlich immer mit.

00:12:26: Also ich kleide mich auf eine Weise, wie ich mich auch kleide, wenn ich Gastgeberin bei mir zu Hause bin.

00:12:34: Und eine Runde klug geschwetzt.

00:12:38: Du hast es ja gerade gehört, zu Beginn unserer Aufnahme waren wir uns nicht wirklich sicher, ob das Thema Outfit vielleicht etwas zu banal ist für eine eigene Folge.

00:12:47: Und während wir gesprochen haben, haben wir immer mehr entdeckt, dass uns Kleidung im Seminaralltag doch irgendwie mehr beschäftigt, als wir dachten.

00:12:54: Im Nachgang in unserer Recherche haben wir etwas gefunden, was das tatsächlich erklärt.

00:13:00: Es gibt einen Effekt, der heißt Enclothed Cognition, also quasi so Kleidungskognition.

00:13:08: Der Effekt beschreibt, dass die Kleidung, die wir anhaben, nicht nur beeinflusst wie andere uns sehen, sondern auch ganz direkt unser eigenes Denken und Handeln steuert.

00:13:18: In einer Studie im Jahr zwölf wurde das belegt.

00:13:23: Da haben Probanden einen weißen Kittel angezogen und ein Teil der Gruppe hielt diesen Kittel für einen Arztkittel und ein anderer Teil der Gruppe hielt ihn für einen Malerkittel.

00:13:34: Und dann haben diejenigen, ohne dass sie irgendwelche weiteren Informationen dazu bekommen haben, einige Aufgaben gelöst.

00:13:41: Und es hat sich gezeigt, dass diejenigen mit dem Arztkittel signifikant mehr Konzentration aufgewandt haben als diejenigen mit dem Malerkittel.

00:13:50: Die Schlussfolgerung ist, dass wir unbewusst Eigenschaften annehmen, die wir mit Kleidungsstücken verbinden.

00:13:58: Es geht also gar nicht um dieses Kleidung als oberflächliches Accessoire, sondern wir können es zumindest nutzen oder wir können die Kleidung nutzen, um sie wirklich wie ein psychologisches Werkzeug anzuwenden, das uns in einen ganz bestimmten inneren Modus bringen kann.

00:14:14: Und was wir noch bei der Recherche gefunden haben bzw.

00:14:17: vorher auch schon überlegt haben, zu sagen, hey, das könnte auch noch wichtig sein, mal dahin zu gucken, ist, dass wir manchmal so Begriffe benutzen, die ach so klar zu sein scheinen, nämlich zum Beispiel, du, da kommst du einfach in Business Casual.

00:14:29: Aber was genau ist eigentlich Business Casual?

00:14:33: Beim Buddeln in dieser Frage sind uns Hawaii-Hemden begegnet, Dokershosen und Guerilla Marketing.

00:14:42: Also mal kurz zusammengefasst, in neunzigzehnt sechzig, da wurde in heißen Hawaii der Aloha Friday eingeführt, da durften Angestellte Hawaii Händen tragen.

00:14:53: Das wird immer so als der Anfang des Themas Casual Friday gefeiert.

00:14:59: Allerdings hat es lange gedauert, nämlich erst in den frühen Neunzigern, dass diese Idee dann auch übergeschwappt ist und tatsächlich Casual Friday zum Beispiel in Amerika bekannt wurde.

00:15:09: Da wird dann aber wiederum gesagt, hm, das war aber ein massiver Marketing-Schachzug von der Firma Levi Strauss.

00:15:17: Die haben nämlich in den frühen Neunzigern ihre Karkifarbenen und vom Militär-Outfit inspirierten Hosen mehr verkaufen wollen und haben wohl, neunzehn-zwei-neunzig, eine Broschüre an tausender Personalabteilungen verschickt.

00:15:31: Und da haben sie gesagt, der Casual Friday ist der Produktivitätsbooster schlechthin.

00:15:37: Das haben sie gut gemacht, denn das hält sich heute noch, dass man unterscheidet Business Professional, also die volle Rüstung, Anzug oder Kostüm oder Ähnliches.

00:15:47: Business casual.

00:15:49: Und das bedeutet so eine goldene Mitte, also Hembluse, Stoffhose, dunkle Jeans, Sacco oder Smart Casual.

00:15:58: Und das ist eigentlich so das, was wir häufig erleben, also die noch entspannteren Version mit einem Shirt und einem Sacco.

00:16:04: Und vor allem mit etwas, was ja fast schon die neue Uniform ist, nämlich Sneakers.

00:16:11: Und das ist auch so ein Unterschied, wenn man zwischen Business und Smart Casual unterscheiden möchte.

00:16:16: Dann ist es vor allem die Schuhversion, die du wählst.

00:16:20: Das heißt, Lederschuhe ist dann eher Business Casual.

00:16:23: Und Sneakers sind dann eher Smart Casual.

00:16:26: Und genauso ist Hemd bei Business und T-Shirt bei Smart tatsächlich eher die, ja, so eine Art Statement, was du abgibst.

00:16:36: Was eher heißt so bei Smart, ich bin eher so der kreative Profi.

00:16:40: Auf Augenhöhe und bei Business Casual ist es eher so, ich bin die fachliche Autorität, aber ich kann auch angesprochen werden, also nicht ganz so weit weg von dem ganzen nähe Thema wie zum Beispiel bei Business Professional.

00:16:55: Und das ist genau das, worum es ja die ganze Zeit hier geht, welches Zeichen möchtest du setzen, einmal dir selbst gegenüber, aber eben auch den Teilnehmenden gegenüber.

00:17:07: Nutze also diesen psychologischen Effekt so bewusst, wie es dir gut tut.

00:17:13: Und wir gucken jetzt noch mal weiter.

00:17:16: Was ziehst du denn nun wirklich morgen in deinem Seminar an?

00:17:20: Das war klug geschwetzt.

00:17:25: Also es ist schon... mit einem Fokus auch darauf, womit fühlen sich die Menschen wohl, mit denen ich umgeben bin und nicht unbedingt ausschließlich und oder vordergründig, womit fühle ich mich wohl.

00:17:35: Es gibt immer die Kombi, also es muss für beide das idealerweise passen.

00:17:39: Wo?

00:17:39: ich fühle mich?

00:17:40: in meiner Jorgenhose, ehrlich gesagt, sehr wohl.

00:17:42: Ich

00:17:42: fühle mich nicht nur in der Gegend

00:17:43: von Stilettos.

00:17:44: Ja, schön für

00:17:45: dich.

00:17:45: Wenn ich das nächste

00:17:46: Mal

00:17:47: eine Party von dir komme.

00:17:48: Du ist okay, kannst du die gerne anziehen.

00:17:49: Das ist in Ordnung.

00:17:50: Ich habe nichts dagegen.

00:17:52: Du darfst sie dann noch als einziger Gast anbehalten.

00:17:54: Ja, gut.

00:17:57: Ja, also ehrlicherweise weiß ich im Moment gerade nicht, ob das Thema noch mehr hergeht, aber diese Aspekte sind tatsächlich relevant.

00:18:03: Also es ist nicht so, dass das Thema keine Relevanz hat, weil das gerade für diejenigen, die beginnen, auch mit Sicherheit einer der Fragen ist im Sinne der Sicherheit, die ich mir verschaffen kann durch einfache Mittel.

00:18:19: Und jetzt nimmt man nur das Thema Kongruenz.

00:18:23: Wenn ich auf die Website von einem von einem potenziellen Kunden oder dann von meiner Zielgruppe gehe und sehe, die tragen überwiegend schwarze Hoodies.

00:18:32: Es ist nicht verkehrt auch mit dem schwarzen Hoodie.

00:18:35: Auch wenn das anbiedern klingt jetzt unsere Hörer oder Hörer, aber das ist erstmal so eine erste Konkurrenz, die gar nicht auffällt, aber die dazu führt, okay, ist der Abstand zwischen uns ist nicht so groß.

00:18:47: Ja, und tatsächlich mich merkt gerade, je fremder mir die Branche ist.

00:18:51: Also je seltener ich mich selbst da drin bewege oder vielleicht eben auch gar nicht, dass so spannender ist, wie kann ich das vorher rausfinden?

00:19:01: Weil das nicht mehr so naheliegend ist.

00:19:03: Also gerade die Deadress Code bei Banken zum Beispiel hat sich ja komplett verändert.

00:19:10: Krawatte ist da eher eine Seltenheit geworden.

00:19:13: Und wenn ich aber diese Branche noch sehr so im Kopf habe, dann ist es ... Ja, einfach eine Unsicherheit.

00:19:21: Also das ist wirklich gar nicht unbedingt größer, aber es ist diese kleine Quetschchenunsicherheit, die ich mir auch nehmen kann.

00:19:27: Im Zweifel nehme ich bei der Auftragsklärung Frage.

00:19:29: Das hat dann im Seminaren immer für ein Dresscode.

00:19:32: Ja, weil dann der Gründer von dem Unternehmen tatsächlich mit einer Krawatte drin sitzt und du nicht, kann es sein, dass es genau

00:19:38: richtig

00:19:39: ist.

00:19:40: Ja, oder genau richtig.

00:19:42: Wir machen eben diese kleine Statusnummer.

00:19:44: Ich sage dir von vornherein, neben uns kommen alle ohne Krawatte.

00:19:47: Außer im Grunde.

00:19:49: Dann ist eben genau gut, wenn du keine Ahnung hast.

00:19:54: Wir fragen danach, denke ich, ist nach wie vor sehr sinnig.

00:19:57: Vielleicht kommen man sich manchmal klarweile Blöde.

00:19:59: Davor muss ich echt nach einem Dresscode fragen.

00:20:01: Aber so lange ist für die eigene Sicherheit ein Aspekt ist, unbedingt.

00:20:06: Denke ich vielleicht vorher gar nicht dran, als die Person, die dann gerade in der Auftrassklärung ist.

00:20:11: Aber ich merke spätestens an dem Morgen.

00:20:13: Ich finde es wichtig, so oft fragen die Teilnehmenden ja auch, also gibt es ein Dresscode.

00:20:18: Weil die glauben, weil da jetzt

00:20:20: ein

00:20:21: Trainer, ein Führungstrainer kommt.

00:20:24: Die müssen als Führungskräfte da auftauchen, weil jetzt gerade Automobilindustrie, die sagt dann immer, kommt so, wie ihr zur Arbeit geht.

00:20:34: Oder wie ihr euch wohl fühlt, aber es ist eigentlich Urlaub, was wir hier miteinander haben.

00:20:38: Ich will gerade noch ein lustiger Aspekt an der auch sehr nahe liegend ist.

00:20:42: Trotzdem erwähnt es wert Schuhe, die keine Geräusche

00:20:45: machen.

00:20:45: Oh ja.

00:20:48: Ich habe einige Allstars, die bei mir an den Füßen nach ungefähr dreißig Minuten tragen, ohne dass ich da drin im Wasser stehe.

00:20:58: Aber trotzdem machen sie Geräusche.

00:21:00: Und ich liebe die, aber ich trage sie nicht in Trainings.

00:21:04: Das macht nicht irre.

00:21:05: Ich seh nur auf sehr lauten Metal-Konzerten.

00:21:07: Metal-Konzerten, richtig, und ähnlichen Raves.

00:21:12: Dieser Moment, wo dann alle mit einer sehr intensiven Arbeit beschäftigt sind und ich... von A nach B in den Raum, ich bewege.

00:21:21: Die klingen immer, als hätte ich Flatulenzen.

00:21:24: Deswegen ist das

00:21:24: Besonder

00:21:25: so unangenehm.

00:21:27: Genau.

00:21:28: Muss dann mal demonstrieren, das sind wirklich meine Schuhe.

00:21:30: Ja,

00:21:31: ja, das sage ich auch immer ganz schnell am Anfang.

00:21:34: Ja, nee, ist klar.

00:21:37: Du hast Pups Schuhe.

00:21:38: Genau, genau.

00:21:41: Das ist das Thema ganz neu.

00:21:43: Ganz neue Hose, ganz neues T-Shirt, ganz neue Schuhe.

00:21:49: Hmmmmmmmmmm

00:21:51: Ja, und auch einmal getragen haben, auch im Sinne von Abfärben ist ja auch immer gerne genommen, wenn du ein helles Shirt, eine dumme Hose anhast und dann feststätzt, dass die Hose aber noch nicht vorgewaschen ist.

00:22:04: Also lauter so Dinge.

00:22:05: und gerade das Thema Laufmaschen war früher bei uns Ladies, die wir, glaube ich, mittlerweile fast alle kaum mehr diese Stromfusenart tragen, war aber auch ein Riesenthema, irgendwie eine zweite, zweites Papärlungs in den Klamotten zu haben und so.

00:22:18: Also, ich glaube, das hat sich entspannt.

00:22:23: Und ich glaube, es ist eher die Lässigkeit, die jetzt die neue Orientierung darstellt.

00:22:29: Wie lässig sollte ich quackler Motto rüberkommen, damit ich Zugehörigkeit demonstriere?

00:22:37: Ich hatte mir einen schönen Kruzienten draus.

00:22:43: Ich habe Und jetzt werden wir bei dieses vielleicht vordergründig banale Thema reden und wahrscheinlich nicht mehr lange, aber zum vordergründigen ist es gar nicht, weil es überall eine Rolle spielt.

00:22:56: Und wenn du sprachst, dachte ich gerade an noch den Aspekt, wie das ist mit Accessoires, wo ich manchmal denke so, wenn ich natürlich andere Trainerinnen Natürlich.

00:23:10: Wenn die dann so einen Anstecker haben, das sind so Figurformen oder so überdimensionale Ohrringe, wo man nicht so genau erkennt, was ist das eigentlich, was da hängt.

00:23:20: Die möglichst übrigens auch gerne Geräusche machen, wenn man den Kopf hin und her bewegt.

00:23:24: Und alles, also eigentlich würde ich sagen, alles, was ablenkt, ist nicht gut.

00:23:29: Das ist eine sehr starke Generalisierung, aber ablenken kann tatsächlich alles sein, also zum Beispiel Sex.

00:23:34: Starkes

00:23:35: Muster.

00:23:35: Ja, oder zu tiefer Ausschnitt oder zu enge Hose bei Herren.

00:23:42: Und weg damit und durch eine ganz eigene Kategorie.

00:23:45: in unserem Buch sollte es darum Klamotten gehen, nächstes glaube ich doch zu banden.

00:23:49: Ich habe noch einen.

00:23:51: Ich weiß,

00:23:51: was du sagen willst.

00:23:52: Ja,

00:23:53: ich bin gespannt, ob du dasselbe denkst.

00:23:55: Liebe Männer.

00:23:58: Checkt mal, bevor ihr diese Klamotte in den Seminarraum hineintragt.

00:24:02: Was passiert, wenn ihr euch hinkniet und man euch von hinten sieht, wie viel Dekorität eines Bauarbeiters ist dann die Optik?

00:24:13: Und du plädierst für mehr.

00:24:16: In ausgesprochen seltenen Fällen

00:24:20: ja.

00:24:20: Mehr.

00:24:21: Mehr.

00:24:22: Es ist oft die Kombi aus Shirt und Hose.

00:24:26: Ja.

00:24:26: Wo sitzt die?

00:24:27: und definitiv.

00:24:29: Genau.

00:24:30: Und wie viel muss vorne im Shirt Platz bekommen, wenn ich mich im Knie, sodass das Shirt sich dann auch nach oben bewegen muss, falls gar nicht anders kann ausserreißen.

00:24:39: Das selbe geht übrigens für umgekehrt.

00:24:42: Also wenn das Shirt nicht ganz über den Bauch reicht und dann immer so ein leichter Fleischblitz da zu sehen ist, ist auch nicht schön.

00:24:50: Und auch wenn das Thema, ich beuge mich vielleicht mal vor.

00:24:55: um bei jemandem mit ins Heft zu gucken oder mit jemandem tiefer zu reden, dann könnte es tiefer reden, eine ganz neue Dimension kriegen.

00:25:02: Das sollten wir doch immer als die Ladies schicken.

00:25:05: Also das ist doch ziemlich wichtig, aber jetzt vermutet es gibt noch, dass du jetzt das Mauerdekultäer ansprichst.

00:25:14: Was?

00:25:17: Was

00:25:18: sagst du so?

00:25:19: Die Empfehlung jetzt für alle, da hätte ich sogar noch einer, aber die erste Wichtigsempfehlung ist beschriftete Shirts, Jacken, Sweater oder sonst irgendwas.

00:25:30: Es gibt Marken wie Cam David beispielsweise, die, das steht dann, was da für Sachen draufstehen.

00:25:38: L.A.

00:25:39: Fire Department, Access Group X, Ich, der zu den Menschen gehören, die alles lesen, was mir angeboten wird, zu lesen, ist das dann zwei Tage lang immer wieder.

00:25:52: Genau.

00:25:53: New York Fire Department.

00:25:54: Genau.

00:25:57: Und selbst ein kleines Lacoste-Krokodilchen.

00:26:01: Ja.

00:26:01: Ist schon, denkt dann, oh, warum hätte ich eigentlich die Dschung geraucht?

00:26:05: Haben die schon immer nach rechts

00:26:07: geguckt?

00:26:07: Genau.

00:26:11: Don't.

00:26:12: Also, je neutraler, desto besser, finde ich.

00:26:16: Natürlich gibt es bei Frauen gemusterte Kleider, aber es kommt dann auch

00:26:19: auf was für Muster.

00:26:22: Da

00:26:23: gibt es auch sehr gemusterte und gemusterte Kleider, ganz genau.

00:26:25: Hallo zu Gene, Muster, was du denn endlich weißt, werde ich hier gerade hypnotisiert.

00:26:30: Also eigentlich, da gibt es schon einiges,

00:26:33: was man da machen kann.

00:26:34: Ja, tatsächlich an diesem Punkt auch wieder.

00:26:38: Marke ist sowieso auch wieder in der

00:26:39: ganzen...

00:26:40: Interessante Vorherstellung, weil Status oder nicht Status, will ich es raushängen lassen, will ich es nicht raushängen lassen.

00:26:46: Ja.

00:26:47: Oder du machst ein Training zum Thema Nachhaltigkeit und das ist dann mit hier so definitiv so ein Swed-Shop.

00:26:54: Primark.

00:26:56: Primark.

00:26:58: Also da kann man jetzt noch viel... Aber philosophieren muss man aber nicht.

00:27:05: Und ich glaube, lass uns das daraus hier eine twenty-fünf Minuten Podcast machen.

00:27:11: Weil ich glaube, mehr gibt es nicht, viel mehr gibt es nicht dazu zu sagen, weil wir könnten jetzt noch über dunkel, hell, denken.

00:27:22: Nee,

00:27:23: aber dass wir dem ablenken, was du gesagt hast, wir haben das sehr intensiv uns angeguckt in der Zeit, wo wir plötzlich alle auf online umgeschaltet haben, weil wir eine Pandemie hatten, da war das nämlich auch ein ganz... Ein wichtiges Thema.

00:27:35: Kette, nicht Kette, O-Ringe.

00:27:37: Viel davon, wenig davon, gemustert.

00:27:40: Wie ist dies im Vergleich zum Hintergrund, den ich habe und so.

00:27:43: Ich glaube, dass wir uns das da manchmal noch ein bisschen bewusster machen.

00:27:46: Aber ich sehe das tatsächlich genau so, zu sagen, je weniger Ablenkung, desto hilfreicher für das Ziel, was wir miteinander haben.

00:27:55: Ich erinnere mich gleichzeitig daran, dass Mary, unsere liebe Kolleginnen und ich uns morgens beide zusammen in einer Gruppe trainiert.

00:28:03: Raum trafen und wirklich in Lachen ausbrachen, weil wir beide ein nahezu gleich sehr stark gemustertes Kleid trugen und gesagt haben, die armen Menschen heute.

00:28:16: Also auch mit Co-Trainerinnen sich abzustimmen

00:28:20: kann

00:28:20: manchmal gut sein.

00:28:23: Bei mir erlebst du ja keine Überraschungen.

00:28:26: Aber ich frage, warum nicht?

00:28:27: Was ziehst du an?

00:28:28: Ich finde die Frage nicht cool.

00:28:30: Absolut.

00:28:31: Da sage ich, was ziehst du an, dass man das so ein bisschen abstimmt, damit sich das nicht ganz so beißt, weil es gibt ja auch Farben, die einfach definitiv nebeneinander stehen, nicht funktionieren.

00:28:40: Auch

00:28:41: das.

00:28:41: Oder

00:28:41: sie könnten auch wiederum wach machen.

00:28:44: Auch eine schöne Effekt, den ich bewusst einkalkulieren kann, ja?

00:28:46: Ich verstehe.

00:28:49: Der letzte Tipp noch dazu, der mir immer gegeben wurde.

00:28:55: Ich höre ein bisschen vielleicht, dass mein Vater Vertriebs- und Verkaufstrainer war und da spielte Kleidung tatsächlich eine große Rolle, selbst die Uhr, die man auswählt.

00:29:06: Im besten Fall war es die Uhr, die auch der Kunde trägt und da kommt viel bei mir in meiner Prägung her.

00:29:13: In Bezug auf was ziehe ich an.

00:29:15: Aber was ganz, ganz wichtig war unter Verkäuferinnen und Verkäufer immer ist, dass man eine Ersatzhose hat.

00:29:23: Und wenn man reißt, dann ist es sehr easy, weil die hat man dann auf dem Hotelzimmer, macht eine kurze Pause und zieht sich um.

00:29:28: Wenn man reißt schon, wenn sie reißt und man hat eben keine, dann ist

00:29:34: doof.

00:29:36: Wenn man aber nur ein Tagestraining in seiner eigenen Stadt hat, hat man in seinen Systemen oder in seinem Zeug ein Ersatz-T-Shirt.

00:29:44: Also ich, in meinem Fall, ein T-Shirt und eine Ersatzhose, weil Es kann alles passieren.

00:29:52: Du kennst das, wenn man diesen Kaffeebächer hat, greift den oben am Deckel und befällt.

00:29:59: Ich weiß so genau, was du meinst.

00:30:02: Und ich wusste, ich habe einen Workshop.

00:30:04: Ja, wunderbar.

00:30:07: Der alte Rat meines weißen Vaters geht zum Kofferraum, da liegt eine Ersatzhose drin und ich komme mir sehr schlau vor im Vergleich zu dem fallenden Kaffeebächer, weil das passieren kann, das weiß man ja eigentlich.

00:30:21: Nee, aber gerade im Sommer zum Beispiel, wenn es heiß ist und Männer dann so riesen Schweißflecken unter dem Arm haben, das ist einfach schön, wenn man ein frisches T-Shirt dabei hat.

00:30:31: Boah, ist das relevant.

00:30:32: Ich finde auch, aber auch da kommt es halt drauf an.

00:30:36: Und zwar immer.

00:30:37: Ob kurze Hose oder nicht.

00:30:39: Danke für diese kurze Folge, Sabine.

00:30:40: Ich bin jetzt so erleichtert, dass ich das endlich mal besprochen habe.

00:30:46: So geht ich umziehen.

00:30:47: Na gut.

00:30:48: Bis bald.

00:30:49: Tschüssi.

00:30:57: Das war Learn, Unlearn, Repeat.

00:31:00: Der Podcast für Lernarchitektinnen.

00:31:03: Jetzt abonnieren, damit du keine Folge verpasst.

00:31:06: Sabine und Jürgen freuen sich über Austausch mit dir.

00:31:10: Schreib ihn an podcastatbridgehouse.de.

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